Der Nürnberger Kodex stellt eine heute angewandte, zehn Punkte umfassende ethische Richtlinie zur Durchführung medizinischer und psychologischer Experimente am Menschen dar. Seit der Formulierung in der Urteilsverkündung im Nürnberger Ärzteprozess (1946/47) gehört er zu den zentralen medizinethischen Grundsätzen, vergleichbar dem Genfer Gelöbnis, welches eine modernere Form des Hippokratischen Eides darstellt. Grund für den Nürnberger Kodex waren die „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ in der NS-Zeit in Form von Medizinexperimenten an Menschen.

Nachfolgend eine Übersicht über die Punkte des Kodex und die Verstöße dagegen im Zuge der Corona-Politik (Anm.: die einzelnen Punkte sind sinngemäß nach dem oben verlinkten Dokument wiedergegeben oder ohne Kennzeichnung zitiert). Diese Verstöße sind die Grundlage der Klage, welche die Gruppe um Dr. Reiner Fuellmich einbringen wird.

  1. Kein Mensch darf dazu gezwungen werden, ein medizinisches Experiment über sich ergehen zu lassen, ohne vorab umfangreich über die Gefahren informiert worden zu sein und die Möglichkeit bekommen zu haben, diesem Experiment bewusst zuzustimmen, lautet der erste Punkt sinngemäß.

Aktuell drängen Mainstream-Medien, Politiker, Mediziner und auch Nicht-Mediziner die Menschen allzu gerne dazu, sich mit den nur notfallzugelassenen und daher experimentellen Gentechnik-Seren impfen zu lassen. Auf die negativen Auswirkungen oder Gefahren, die nachweislich bestehen, wird dabei kaum hingewiesen. Im Gegenteil: Es wird behauptet, die Impfstoffe wären sicher und effektiv und die Vorteile würden die Risiken überwiegen – Gegenstimmen werden nicht gehört. Mit Verboten, Zwängen und Drohungen werden die Menschen quasi genötigt, sich diese Impfstoffe verabreichen zu lassen, denn ohne Impfung und zugehörigem Grünen Pass droht der Ausschluss vom gesellschaftlichen Leben.

  1. Ein Menschen-Experiment muss so angelegt sein, dass fruchtbare Ergebnisse, die nicht mit anderen Mitteln erlangt werden können, zu erreichen sind.

Wie bereits erwähnt werden nicht alle diese Kriterien für einen Impfstoff erfüllt. Er bietet auch keine garantierte Immunität gegen das Virus. Es gibt allerdings zahlreiche andere medizinische Behandlungen, die hervorragende Ergebnisse gegen Covid-19 liefern, wie Ivermectin, Hydroxychloroquin und auch pflanzenbasierte Präparate (Wochenblick berichtete hier, hier, hier, hier und hier) oder die generelle Stärkung des Immunsystems zur Vorbeugung.

  1. Der Versuch muss auf Grundlage von Tierversuchen und dem Wissen über die Krankheit aufbauen, wobei die zu erwartenden Ergebnisse die Durchführung des Experimentes rechtfertigen können müssen.

„In Primatenversuchen, also Affenversuchen, konnte bei keinem Impfstoff ein Schutz gegen die Lungeninfektion festgestellt werden“, erklärte Prof. Dr. Sucharit Bhakdi in einem Vortrag.

  1. Unnötiges Leiden und Verletzungen müssen verhindert werden.

Allein zwischen dem 14. Dezember 2020 und dem 30. April wurden insgesamt 157.277 unerwünschte Ereignisse an VAERS gemeldet, darunter 3.837 Todesfälle in nahem zeitlichen Zusammenhang zurr Impfgabe, schreibt Peter F. Mayer in seinem Weblog. Damit ist klar, dass gegen diesen Punkt womöglich auf massive Weise verstoßen wird.

  1. Es darf kein Experiment durchgeführt werden, wenn Grund zu der Annahme besteht, dass es zu Verletzungen oder zum Tod kommen wird.

Wie unter Punkt 4 beschrieben, sind schwerwiegende Nebenwirkungen und Todesfälle in den verschiedenen Meldesystemen für Nebenwirkungen dokumentiert (Wochenblick berichtete hier, hier, und hier).

  1. Das Risiko sollte niemals den Nutzen übersteigen.

Covid-19 hat eine natürliche Heilungsrate von über 99 Prozent. Die vergleichsweise vielen Todesfälle und unerwünschten Nebenwirkungen der mRNA-Impfstoffe dürften daher in der gesamtgesellschaftlichen Perspektive den möglichen Nutzen der Impfung bei weitem überwiegen, wie auch der Zusammenschluss von Ärzten und Wissenschaftlern, Doctors for Covid Ethics, festhält (Wochenblick berichtete).

  1. Es ist für ausreichende Vorbereitung und geeignete Vorrichtungen Sorge zu tragen, um die Versuchsperson auch vor der geringsten Möglichkeit von Verletzung, bleibendem Schaden oder Tod zu schützen.

Die genannten Impfstoffe haben nur eine Notfallzulassung von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Prof. Dr. Martin Haditsch kritisiert, dass die mRNA-Impfungen gegen Covid-19 bei weitem nicht ausreichend in Studien untersucht wurden (Wochenblick berichtete) und auch Prof. Dr. Bhakdi ist der Ansicht, dass die Impfungen ungenügend geprüft wurden und die Verantwortlichen daher vor ein Tribunal gehören (Wochenblick berichtete).

  1. Der Versuch darf nur von wissenschaftlich qualifizierten Personen durchgeführt werden. Größte Geschicklichkeit und Vorsicht sind auf allen Stufen des Versuchs von denjenigen zu verlangen, die den Versuch leiten oder durchführen. Experimente müssen von wissenschaftlich qualifizierten Personen durchgeführt werden.

Politiker, Medien und Schauspieler, die behaupten, es handle sich um einen sicheren und wirksamen Impfstoff, sind nicht qualifiziert. Propaganda ist keine medizinische Wissenschaft. Außerdem werden beispielsweise die Corona-Tests nicht ausschließlich von wissenschaftlich geschultem Personal durchgeführt. Da auch hier schlimme Verletzungen, wie beispielsweise der Austritt von Hirnwasser nach einem Test, geschehen können, wird auch gegen diesen Punkt des Kodex verstoßen (Wochenblick berichtete).

  1. Während des Versuches muss der Versuchsperson freigestellt bleiben, den Versuch zu beenden, wenn sie körperlich oder psychisch einen Punkt erreicht hat, an dem ihr seine Fortsetzung unmöglich erscheint.

Trotz des Aufrufs der Doctors for Covid Ethics, zu denen namhafte Virologen und Epidemiologen wie Prof. Dr. Bhakdi gehören, wird dieses Experiment nicht beendet. Tatsächlich gibt es derzeit Versuche, Gesetze zu ändern, um die Einhaltung früherer Impfvorschriften zu umgehen (Wochenblick berichtete).

Dazu gehören Zwangs-/Pflichtimpfungen. Alle sechs Monate sind experimentelle Spritzen als Auffrischung geplant, ohne dass die ständig steigende Anzahl von Todesfällen und schweren Nebenwirkungen, die im Zuge dieses Experiments bereits zu beklagen waren, berücksichtigt wird.

  1. Im Verlauf des Versuchs muss der Versuchsleiter jederzeit darauf vorbereitet sein, den Versuch abzubrechen, wenn er auf Grund seiner Erfahrung vermuten muss, dass eine Fortsetzung des Versuches eine Verletzung, eine bleibende Schädigung oder den Tod der Versuchsperson zur Folge haben könnte.

Aus den statistischen Berichtsdaten von EMA, VAERS oder VigiAccess geht klar hervor, dass dieses Experiment zu Tod und Verletzung führen kann. Politiker, Pharmafirmen und sogenannte Experten machen allerdings keine Anstalten, diesen Versuch bzw. das Experiment an Menschen zu stoppen.

„Verbrechen gegen die Menschlichkeit“: Klage in Vorbereitung

Im Juli des Vorjahres wurde aufgrund einer Initiative einer Gruppe von Anwälten rund um Dr. Reiner Fuellmich der Stiftung Corona Ausschuss ins Leben gerufen. Ziel dieser Untersuchungskommission ist es, Beweise zu sammeln, um internationale Sammelklagen in den USA und Kanada einzubringen. „Die Befragungen von über 100 international renommierten Wissenschaftlern, Ärzten, Ökonomen und Juristen … haben inzwischen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ergeben, dass es beim Covid-19-Skandal zu keinem Zeitpunkt um die Gesundheit ging“, erklärt Dr. Fuellmich.

Er und seine Kollegen sehen in der Abfolge der Corona-Maßnahmen ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Wohl auch deshalb bedienen sie die Analogie zu den „Nürnberger Prozessen“ mit Bedacht. Sie hoffen, dass der „neue Nürnberger Prozess“ dem Treiben der Mächtigen ein Ende setzt. Damit verbunden wäre die Bestrafung der Verantwortlichen mit der gebotenen Härte. Zahlreiche kritische Bürger drücken ihnen in diesem ambitionierten Rechtsstreit die Daumen und hoffen auf einen Erfolg der Klage.

Das könnte Sie auch interessieren: