Wir erinnern uns noch gut an die Meldung von letzter Woche, als Beethoven und Mozart von namhaften Köpfen der Universität 0xford als kolonialistisch bezeichnet wurden. Bei den meisten klingelt es auch noch, wenn Sie vom Rassismus-Vorwurf an die Mathematik hören. Diese Sau hat man vor 5 Wochen durch das mediale Dorf getrieben. All das ist kein Zufall. Hinter dem Nonsens steckt System.

Ein Gastkommentar von Bernhard Riegler

Mit trauriger Regelmäßigkeit blasen in den täglichen Meldungen die Fanfaren des Irrsinns. Und zwar abseits der Mode- und Society-News, wo derartiges das tägliche Brot bedeutet.

Massenpsychologische Tricks

Von Attacken auf unsere Art zu leben ist hier die Rede. Wenn die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ein generelles Fleischverbot fordert, wenn der toxischen Maskulinität der Kampf per Gesetz angesagt werden soll, wenn eine forsche Lederlesbe ihre selbstgebastelten Gendersterne nicht nur als Intimschmuck unter die Leute bringen will, sondern auch eine eigene Deklination für das 65. Geschlecht fordert, dann will man dem Volk nicht nur auf die Nerven gehen, sondern verfolgt ein höheres Ziel. Die Medien behandeln derartige Aufreger immer sehr wohlwollend. Man platziert sie prominent, hat einen Schmunzler oder Kopfschüttler und liefert Gesprächsstoff, zumindest dort, wo Menschen noch kommunizieren. Es handelt sich hier um massenpsychologische Tricks.

Gesellschaft wird in Salamitaktik umgebaut

„Greta kann das Co2 sehen, Hosianna!“ – Was passiert mit derartigen Nachrichten? Wir beschäftigen uns mit ihnen, ob wir wollen oder nicht, und wir speichern sie in unserem Gedächtnis. Wenn in ein paar Wochen oder Monaten eine andere engagierte Volksquälgruppe oder ein „Experte“ in dieser Richtung weiter vorstößt, dann sind diese Begriffe für uns kein Neuland mehr, der Bürger weiß mit diesem Thema schon etwas anzufangen. Darauf kann man aufbauen! Zwei Schritte nach vor, einen zurück, so läuft das bekannte Verfahren. Kennen wir ja bestens von den Corona Maßnahmen. Ziel ist es, unsere Gesellschaft in einer Art Salamitaktik zu verändern. Wären sämtliche aktuellen Corona-Maßnahmen über Nacht im April 2019 eingeführt worden, kaum jemand hätte sie toleriert.

Globalisten wollen Degeneration

Wir sind heute einem Trommelfeuer ausgesetzt, rund um die Uhr aus allen Richtungen, auf allen Ebenen. Und wir werden mürbe, das ist die Absicht dahinter. Wer hat in Zeiten wie diesen noch die Kraft, sich permanent aufzuregen, Widerstand zu leisten? Das größte und erfolgreichste Instrument der gezielten Verblödung und Propaganda ist das Fernsehen. Als Gipfelpunkt da die Werbung, sie scheint laut schreiend die Frage zu stellen: „Wollt ihr die totale Degeneration?“ Auf den Privatsendern fallen mittlerweile sämtliche Tabus und die Globalisten beantworten diese Frage netterweise für uns, in aller 0ffenheit, mit einem herzlichen JA!

Neue Normalität: gekommen um zu bleiben

Dass fast alle Werbeclips so wirken, als wären sie für einen afrikanischen Zielmarkt gestaltet, ist die neue Normalität. Eine beispielhaftes Potpourri einer aktuellen Werbeunterbrechung, Privatsender, werktags, Hauptabend: Partnervibrator zum Diskontpreis, Impfpropaganda mit geriatrischen Ex-Stars, Klimahysterie mit linken Promis, das Rasieren von Unterbauch-Narbengewebe, einen Dreier für ein Möbelhaus und dann noch der Clip eines Bekleidungs-Versandes. Hier gibt es Schwarze, Schwule, dicke Schwarze, noch mehr Schwule, Behinderte und all das mit der Botschaft versehen, dass dies gekommen ist um zu bleiben. Bravo. Speziell für Kinder und Jugendliche.

Zersetzende Termitenarbeit mit System: Tradition und Vorgeschichte

1923 hat eine marxistische Philosophengruppe in Frankfurt ihre Arbeit als „Institut für Sozialforschung“ aufgenommen. 1933 mussten die Wissenschafter geschlossen in die USA emigrieren. Nach dem Krieg waren sie wieder da und sorgten als „Frankfurter Schule“ für Furore. Als nunmehr „Neomarxisten“, richtete sich ihre Arbeit nicht nur gegen den Kapitalismus, sondern gegen die christlich-abendländische Kultur insgesamt. Als Feindbild galten unter anderem: die traditionelle Familie und ihre Werte, der Nationalstaat, die Kriegsgeneration, die BRD und ihr Wirtschaftssystem. Das Heil sollten bringen: der Sozialismus, die Selbstverwirklichung,  Sexualisierung, Feminismus (samt freier Abtreibung), Gleichheitsdogma, Auflösung der 0rdnung und so vieles mehr…

Geistige Wiege des RAF-Terrors

Diese Herren rund um Adorno und Horkheimer sind die Väter der 68er Studentenrevolten. In weiterer Folge kann man ihr geistiges Tschernobyl auch als die Wiege des RAF-Terrors (Anm.: Rote Armee Fraktion) bezeichnen, der Deutschland jahrzehntelang paralysierte. Es galt insgeheim bei den Leuten als chic, Sympathien – und auch mehr –  für die linken Revolutionäre zu hegen. Dieses Denken war weiter verbreitet als gemeinhin angenommen. Ein großer Teil der Bevölkerung unterstützte privat die Umstürzler.

Den Begriff des „Marsches durch die Institutionen“ hat man damals geprägt und seither sehr erfolgreich praktiziert. Die bürgerliche Gesellschaft mit ihren eigenen Mitteln schlagen und nicht mehr nur auf nackte Gewalt vertrauen. Alle Ebenen durchdringen, mittels Anpassung und Beachtung der Konventionen unerkannt Karriere  machen, das war das Ziel. Und wenn in den Top-Positionen angekommen, dann Gesinnungsgenossen fördern und die radikalen Pläne verwirklichen.

Aalglatter, eiskalter Globalismus

Mit dem Effekt, dass die Rote Horde von damals sich zur Flut entwickelt hat und auch der Großteil der heutigen Anzugträger in den Chefetagen Früchte der linken Bildungs- und Medienkultur sind, auch wenn sie das gar nicht so bewusst mitkriegen. In fünfzig Jahren verändert sich eben einiges. Heute ist zusätzlich aalglatter, eiskalter Globalismus gefragt, Gier und Seelenlosigkeit von Vorteil. Basti und seine Freunde könnten als Poster Boys einer neuen Zeit durchgehen. Mit konservativ haben die nichts mehr am Hut, ebenso wenig wie ihre Mutterpartei. Der Silberling ist die neue Währung und die ist alles was zählt.