Seit circa zwei Wochen ist die Petition des stellvertretenden Landeshauptmannes Manfred Haimbuchner (FPÖ) zur „Schulsprache Deutsch“ online, deren Ziel es ist, in Zukunft die Schulsprache Deutsch gesetzlich zu verankern. Bei Schulveranstaltungen sowie in Pausen, und nicht nur im Unterricht, soll die deutsche Sprache verwendet werden. Mainstream-Medien haben aber bisher wenig bis kaum über die Petition berichtet.

Bereits ein Viertel des Ziel-Quorums wurde innerhalb der ersten Woche erreicht. In Zahlen sind dies knapp 4.500 Unterstützer. Eine Woche nach dem Start seiner Initiative „Deutsch am Pausenhof“ zieht der Familienreferent LH-Stv. Manfred Haimbuchner die erste Bilanz: „Die ersten Meter haben wir erfolgreich gemeistert. Dieses Tempo muss nun gehalten werden. Tag für Tag wächst der Zuspruch aus der Bevölkerung.“

 

 

 

 

 

„Deutsch ist der Schlüssel zum Erfolg!“

Der Vizekanzler der Republik Österreich unterstützt ebenfalls dieses Vorhaben und gab es schon auf seinen offiziellen sozialen Kanälen bekannt. „Deutsch ist der Schlüssel zum Erfolg! Wer in unserem Land lebt und arbeitet, muss die Sprache können.“, postete er dazu auf seinem öffentlichem Facebook-Profil.

Berichterstattung im Mainstream mehr als dürftig

In der heimischen Medienlandschaft findet hingegen die erfolgreiche Petition anscheinend keinen großen Anklang. Die Petition war zwar pro forma in ein paar Printmedien wie „oe24“ oder „Heute“, online fällt die Berichterstattung dahingehend aber mehr als dürftig aus. Hier liegt die Vermutung nahe, dass in den journalistischen Schreibstuben und „Safe Spaces“ mit zweierlei Maß gemessen wird, wenn es um Petitionen mit freiheitlichem Hintergrund geht.

Journalisten fühlen sich zum Großteil grün

Das Verhalten bei dieser Art von Berichterstattung ist insofern nicht verwunderlich, da laut einer Studie über deutsche Politikjournalisten an der Freien Universität Berlin, die schon 2010 durchgeführt wurde, die Grünen mit fast 27 Prozent an der Spitze der der gewählten Parteien stehen. Dieser Trend lässt sich auch klar in Österreich erkennen, die Presse hatte dazu 2008 schon einen Artikel verfasst, dass sich ein Drittel der Journalisten in Österreich „grün fühlen“.

Petitionen mit zweierlei Maß gemessen

Betrachtet man in diesem Zusammenhang die Berichterstattung zur Petition „Ausbildung statt Abschiebung“ vom Integrations-Landesrat Rudolf Anschober (Grüne), kann man unschwer erkennen, dass diese Initiative vom links-liberalen Mainstream völlig bejubelt und ständig auf der Medien-Klaviatur gespielt wurde. Kommt es aber zu einer Petition mit einer klaren freiheitlichen Handschrift wird nur ganz wenig und alibihalber berichtet.

Haimbuchner-Petition braucht sich nicht verstecken

Entlarvend wird es, wenn ein großes oberösterreichisches Medium in einem Artikel schreibt, dass die Petition von Manfred Haimbuchner mit insgesamt 5.708 Unterschriften (Stand: 05.11.2018) nur einen „bescheidenen Zuspruch“ findet. Hatte doch die Anschober-Petition in der ersten Woche ihres Erscheinens 6.207 Unterschriften zu verzeichnen, so konnte auch die Haimbuchner-Petition mit 4.162 Unterzeichnern aufwarten und braucht sich hier keineswegs verstecken.