Das damalige Team des ARD-Morgenmagazins bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2012. Die "Titanic" ging in der Wähler-Verspottung sogar einen Schritt weiter, veröffentlichte ein äußerst geschmackloses Bild (kleines Foto)!

Die Stimmen der Nationalratswahl sind noch nicht einmal endgültig ausgezählt, da beginnt im ARD-Morgenmagazin (MOMA) bereits das Wähler-Bashing, weil sich die deutschen Medien offenbar schwer damit tun, das gute Wahlergebnis der konservativen Parteien zu akzeptieren.

Ein Kommentar von Chefredakteur Kurt Guggenbichler

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Daher ließ das MOMA am Montag das rot-weiß-rote Wahlresultat auch nicht von einem Politologen erklären und analysieren, wenn man das überhaupt so nennen kann, sondern von dem hierzulande bis dato völlig unbekannte heimischen Kabarett-Brüderpaar „Moped“.

Kaum sachliche Informationen

Das hat sich mit einem Verunglimpfungs-Film über Sebastian Kurz wichtig gemacht, wie die breite Öffentlichkeit erstmals via ZDF-Fernsehen erfährt.

Gesagt haben die beiden Herren via Bildschirm einiges, doch wirklich erfahren haben die ARD-MOMA-Zuschauer über unseren Wahlkampf nichts, außer dass dieser sehr schmutzig war. Die alleinige Schuld dafür gibt das „Moped“ den Medien, ohne auch nur andeutungsweise zu sagen, dass die Ursache dieser Schlammschlacht die Silberstein-Affäre der SPÖ war. Gefragt wurde danach ebenfalls nicht.

Mistkübel für Österreicher

Stattdessen wurde als offenbar wichtiges Ergebnis dieser Wahlentscheidung behauptet, dass es nun eine große Chance dafür gebe, dass sich Österreich-Ungarn wieder vereinigen können.

So sieht heute journalistische Arbeit in Deutschland aus. In dieser Hinsicht dürften von dort noch einige Mistkübel über unseren Köpfen verschüttet werden.

Kein guter Dienst für die Demokratie

Dass der Demokratie mit derart gestalteten Sendungen kein guter Dienst erwiesen wird, schert Sendungsmacher und Fernsehmoderatoren offenbar wenig. Auch in anderen Sendungen der öffentlich-rechtlichen TV-Anstalten bei unseren deutschen Nachbarn wird bei nicht genehmen Ansichten oder Aussagen der Diskussionsteilnehmer wie auch bei Wahlresultaten, die dem Establishment nicht behagen, erwiesenermaßen nach Kräften gebasht und die Unwahrheit erzählt.

So wollen MOMO-Moderatoren in Österreich auch ein Plakat geortet haben, auf dem sinngemäß zu lesen gewesen sein soll: Heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Scheibe.

Den Beweis dafür sind sie schuldig geblieben.

Kurz wird „Baby-Hitler“ genannt

Nachtrag der Redaktion: Für Entsetzen im Netz sorgt derzeit eine geschmacklose Bildcollage des „Satiremagazins“ Titanic. Dort wird Wahlsieger Sebastian Kurz mit einem Fadenkreuz auf der Brust sowie dem Schriftzug „Endlich möglich: Baby-Hitler töten!“ abgebildet.

In das linke untere Eck haben die sogenannten „Satiriker“ zudem „Zeitreise in Österreich“ geschrieben. Offenbar eine Anspielung darauf, dass sich aus Sicht der Autoren nun unter Kurz die Hitler-Zeit wiederholen könnte!

Die Empörung im Netz ist groß. Einzelne Nutzer sprechen von „Volksverhetzung“, andere von einer eindeutigen Straftat und klarem Mordaufruf!