„Wer geimpft ist, kann ohne weiteren Test ins Geschäft oder zum Friseur. Zudem müssen nach Einschätzung des RKI vollständig Geimpfte auch nicht mehr in Quarantäne“, verkündete der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn zu Ostern in deutschen Medien.

Laut neuesten Forschungsergebnissen des Robert-Koch-Institus stellen geimpfte Personen weniger Gefahr dar als ungeimpfte, negativ getestete, symptomlose Menschen, die den Virus aber im Körper tragen. Aufgrund dieser Einschätzung verkündete der CDU-Politiker, dass – sobald die „dritte Welle“ gebrochen sei – völlig durchgeimpfte Menschen Privilegien bei ihren Grundfreiheiten bekommen würden.

Corona-DDR naht

Der von vielen Kritikern befürchtete Weg in eine Gesundheits-Diktatur mit Impf-Pflicht, wird nun mit „Sieben-Meilen-Stiefel“ beschritten. Indes scheint die Bevölkerung der Bundesrepublik mit den autoritären Schritten der Regierung aber  großteils einverstanden zu sein. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der deutschen Presseagentur dpa sprachen sich 64 Prozent für ein Verbot von Auslandsreisen aus.

Oster-Impfpropaganda auch in Österreich

Zur Situation in Deutschland gibt es derzeit von der österreichischen Bundesregierung keine direkte Stellungnahme, jedoch kündigte Bundeskanzler Sebastian Kurz in einer Osterbotschaft an das Volk Lockerungen im Mai an – verbunden mit knallharter Impfpropaganda.

„Wann werde ich geimpft“, sei die häufigste Frage, die Sebastian Kurz gestellt werde. Das Ziel für April sei es „alle 65-Jährigen zu impfen“, so der Kanzler. Bis Juni wolle man die Impfung für alle Altersgruppen öffnen um im Sommer wieder zur Normalität zurückkehren zu können. Als Voraussetzung für diese Normalität scheint im Unterton immer die Impfung mitzuschwingen.

Scharfe Kritik musste der Kanzler aus der Opposition einstecken. FPÖ-Klubchef Herbert Kickl, seit jeher einer der schärfsten Kritiker des Kanzler, traute der vermeintlich frohen Botschaft nicht: „Man glaubt Ihnen nicht mehr, Herr Bundeskanzler. Sie haben den Bürgern schon vor dem letzten Osterfest Versprechungen gemacht, die Sie nicht einmal ansatzweise gehalten haben.“ Auch von Seiten der NEOS setzte es ähnliche Töne.

Der Wochenblick berichtet bereits seit mehreren Monaten von der sich anbahnenden Impfpflicht und die schamlose Impfpropaganda, die betrieben wird. Mehrere ÖVP-Landeshauptleute haben sich bereits offen für die Impfpflicht begeistern können. Bereits im Oktober vergangenen Jahres sprach sich Jens Spahn mit starker Rückendeckung durch das RKI für Massenimpfungen im großen Stil aus