Große Empörung auf Twitter! Mit einem ziemlich deutlichen Sager sorgt Sonia Mikich, derzeitige Chefredakteurin des öffentlich-rechtlichen Senders WDR für Wirbel. In einem Tweet bezeichnet sie unseren gerade angelobten Kanzler Sebastian Kurz als „Pimpf“!

Pikant: Mikich veröffentlichte den Tweet ausgerechnet auf dem Twitter-Profil der bekannten deutschen Nachrichtensendung „Tagesthemen“.

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Bei dieser Sendung handelt es sich um eine der wichtigsten Nachrichtenformate im deutschen Fernsehen!

Bekanntes Nachrichten-Portal genutzt

Ausgestrahlt werden die traditionsreichen, seit 1978 bestehenden „Tagesthemen“ im öffentlich-rechtlichen und durch Zwangsgebühren finanzierten Sender „ARD“.

Mikich betreut gerade vorübergehend den Twitter-Kanal der sich offiziell überparteilich und politisch neutral gebenden „Tagesthemen“. Ihr Skandal-Tweet indes lässt an tendenziöser Deutlichkeit laut Meinung vieler Nutzer kaum zu wünschen übrig:

Kurz als kleiner „Hitler-Junge“?

Dazu teilte Mikich das Bild eines anderen Twitter-Nutzers, das unter anderem Kurz zeigt.

Brisant dabei: Der Begriff „Pimpf“ ist doppeldeutig. Gemeint sein kann damit nicht nur laut Duden – oft abwertend – ein „kleiner Junge“ oder Bub, sondern auch ein Mitglied des ehemaligen nationalsozialistischen „Jungvolks“.

Dabei handelte es sich um eine Jugendorganisation der historischen „Hitler-Jugend“!

„Unterirdisch“: Entlassung gefordert!

Einige Twitter-Nutzer urteilen nun, Mikich habe damit bewusst auf eine vermeintliche rechtsextreme Orientierung in der neuen schwarz-blauen Regierung angespielt! So betont ein besonders empörter Nutzer:

Ein anderer Nutzer kritisiert den Sager der WDR-Chefredakteurin ebenfalls scharf:

Staats-Redakteurin: „Keep cool“

Miksch indes spielt ihren Tweet herunter und schreibt: „Liebe alle! So viel Leidenschaft wegen Frisurkritik. Von Politik oder Erfolg oder Alter war garnicht die Rede. Keep cool, es ist der dritte Advent.

Wenig später ergänzt sie, es habe sich lediglich um einen „ironischen“ Tweet, nicht aber um einen „Nazivergleich“ gehandelt. Zudem versucht sie sich an einer – von einigen Nutzern als „halbherzig“ bewerteten – Entschuldigung:

„Oh je, ich merke: Ironie funktioniert garnicht. Darum tut es mir leid, wenn jemand jetzt beleidigt ist. Kein Nazivergleich gemeint“, schreibt Mikisch im Namen des offiziellen Twitter-Profils der „Tagesthemen“.

„Propaganda statt Journalismus“

Viele Nutzer nehmen Mikisch diese Rechtfertigung indes nicht ab.

So wird ihr unter anderem üble Stimmungsmache vorgeworfen. Von mehreren renommierten Journalisten muss sich die Staats-Redakteurin nun deutliche Kritik gefallen lassen: