Wenn einem Infizierten „die Flucht gelingt“, darf die Polizei „von der Schusswaffe Gebrauch machen“. Denn die Ansteckungsgefahr wäre so hoch, dass es notwendig sein könnte, „flüchtige Patienten unschädlich zu machen“. Soweit informiert das deutsche öffentlich-rechtliche Fernsehen SWR unter dem Titel „Was darf ich bei Quarantäne tun„. Wie finden Sie das?

Ein Kommentar von Willi Huber

Der Deutsche zahlt seine Zwangsgebühren genau so gerne und pünktlich wie der Österreicher. Dafür erhält er objektive, neutrale, gut recherchierte Nachrichten. In der Theorie. In der Praxis bezahlt er seine Propaganda, seine Gehirnwäsche selbst. Momentan ist noch angesagt, bei der Bevölkerung aufgrund der behaupteten Corona-Pandemie für maximale Panik zu sorgen. Da schreckt so mancher Redakteur vor nichts mehr zurück.

Quarantäne auch ohne Diagnose möglich

Auf dem offiziellen Internetauftritt des SWR wird in völlig enthemmten, tendenziösen Worten erklärt, dass die Polizei natürlich auf Quarantäneverweigerer schießen dürfe, falls sie „die Flucht“ versuchen. Dabei darf man nicht vergessen, dass man auch in Deutschland ohne jeglichen Befund in Corona-Quarantäne geschickt werden kann. Dies belegt untenstehendes Dokument, das seit einigen Tagen ein virales Eigenleben entwickelte. Die in Quarantäne beordnete Person hat keine Symptome und wurde nie auf eine Infektion untersucht. Aber – „gelingt ihr die Flucht“ – wie der SWR so schön formuliert, muss man sie eben erschießen. Ordnung muss sein, im besten Deutschland, das es je gab.

Wer nicht erschossen wird, muss bis zu 5 Jahre ins Gefängnis

Falls sich die Polizei entscheiden sollte, den flüchtigen Schwerverbrecher doch nicht gleich zu erschießen, droht eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. Auch darüber informiert das SWR. So viel Zeit muss sein. Ein paar Absätze darüber wird erklärt, dass von anderen im gleichen Haushalt lebenden Personen aber keine Ansteckungsgefahr ausgeht und diese das Haus deshalb verlassen dürfen. Sie werden demnach auch nicht erschossen. Schön für Sie.