In der Hausbesetzerszene der berüchtigten Rigaer Straße in Berlin kam es zu bürgerkriegsähnlichen Szenen. Linksradikale attackierten die Polizei mit massiver Gewalt.

Die gewaltbereite autonome Szene in der Rigaer Straße kannte keine Hemmungen mehr. Steine, Flaschen, Bauzäune, Möbel und Pyrotechnik wurden teilweise von den Dächern auf die anrückenden Beamten geschleudert.

Rund 40 verletzte Polizisten

Anlass war ein rund 1.000 Personen starker Protestzug unter dem Titel „Gegen Verdrängung und für mehr Freiräume“. Die begleitenden Beamten gerieten in der Rigaer Straße in einen Hinterhalt. Die Ausschreitungen hielten stundenlang an. Während die Polizei von 16 verletzten Beamten spricht, geht CDU-Fraktionsvorsitzender Burkard Dregger von 40 verletzten Polizisten aus. Es habe „blindwütigen Hass und menschenverachtende linke Gewalt“ gegeben. Dafür machte er die rot-rot-grüne Koalition verantwortlich, welche diese Zustände tatenlos hinnehmen würde. Vorschläge wie Videoaufklärung, Bewaffnungs- und Vermummungsverbot sollen von der Stadtregierung immer wieder abgelehnt werden. Diese würde auch über keine alternativen Konzepte verfügen.