Trotz finanzieller Unterstützung für die Rückkehr in ihre Heimatländer sind knapp 3.000 Asylwerber erneut nach Deutschland gereist. Das ergab eine Anfrage der liberalen FDP im deutschen Bundestag. 

Seit 2014 haben mehr als 100.000 abgelehnte Asylwerber Geld dafür bekommen, dass sie Deutschland in Richtung Heimat verlassen. Mehr als zwei Prozent kehrten anschließend wieder nach Deutschland zurück, um erneut einen Asylantrag zu stellen. „2.506 Personen von 102.761 abgelehnten Asylbewerbern, die freiwillig ausgereist waren, haben nach ihrer Wiedereinreise in den Jahren 2017 bis 2019 einen Asylfolgeantrag gestellt“, so die Antwort.

2018: 9,5 Millionen Euro für Förderprogramm

Das Programm zur Re-Integration in ihre Herkunftsländer wurde ausgesprochen oft von Albanern und Serben genutzt. Auch zahlreiche Menschen aus Georgien, Mazedonien und dem Irak entschieden sich für die Rückkehrhilfe. Im Jahr 2018 wurde für das Förderprogramm circa 9,5 Millionen Euro aufgewendet. Ausländer können jedoch grundsätzlich nur einmal Geld aus dem Programm erhalten und müssen dies bei erneuter Einreise wieder zurückzahlen.