In Deutschland wurden trotz der angeblichen Corona-Pandemie zahlreiche Krankenhäuser geschlossen. Angeblich wird eine Reduktion auf weniger als die Hälfte angepeilt. Dem gegenüber stehen dramatische Zeitungsmeldungen von angeblichen Engpässen und überfüllten Intensivstationen. 

In der Corona-Zeit könnte man meinen, dass Krankenhäuser und deren Personal in Deutschland hoch angesehen sind. Wirft man einen Blick auf deutsche Medien, werden die Pflegenden und Mediziner, die sich um Covid-19 Patienten kümmern, in höchsten Tönen gelobt. Nirgends findet sich jedoch die Nachricht, dass alsbald 50 Prozent oder mehr des Krankenhauspersonals bald auf der Suche nach einem Job sein könnten. Der jetzige aktuelle Lockdown in Deutschland soll der Überlastung im Gesundheitswesen, insbesondere in den Krankenhäusern vorbeugen. Gleichzeitig jedoch fördern Bund und Länder die Schließungen von Hospitälern bundesweit. Das Programm zum Abbau der Kapazitäten in der stationären Versorgung läuft bereits seit 2016 und wird auch im Schatten von Corona unbeirrt fortgesetzt.

Studie fordert Schließung von 800 Krankenhäusern

Während sich nahezu alle Mainstreammedien im Sinne der Corona-Politik äußern und alle gleichgeschaltet berichten, wo und wie viele Intensivbetten Covid-19 Patienten zur Verfügung stehen, schließt im Schatten von Corona ein Krankenhaus nach dem anderen. Hat Deutschland zu viele Hospitäler? Die Bertelsmann Stiftung veröffentlichte im Juli 2019 eine Studie, nach der die medizinische Versorgung in Deutschland besser werden soll, wenn die Hälfte aller Krankenhäuser geschlossen wird.

Merke:
Wenn der Weg zum Krankenhaus 5 km lang ist, ist das „gut“.
Wenn der Weg 50 km zum Krankenhaus beträgt, ist das „besser“.

2019 waren es noch 1400 Kliniken, in der Studie ist von einem Optimum von unter 600 die Rede, das wären weniger als die Hälfte. Es ist daher absehbar, dass zahlreiche Mediziner und Pfleger alsbald in Deutschland auf der Straße stehen werden, wenn diese Entwicklung nicht gestoppt wird.

Chronik eines angekündigten Todes

Ein paar Beispiele der letzten Tage:

Keine stationäre Versorgung mehr – Nur noch Tagesklinik in Losheim

Das Aus ist offiziell: Die Geburtsklinik in Leisnig schließt.

Alarmstimmung im Krankenhaus Gerolstein: Chirurgie schließt zu Silvester

Ingelheimer Klinik schließt zum Jahresende

Krankenhausschließungen trotz Coronakrise

Krankenhausbeerdigung in Stoppenberg – Schließung des St. Vincenz Krankenhauses

„Wie in Havelberg werden viele kleine Krankenhäuser schließen“

Essen: Sankt Vincenz Krankenhaus schließt nach fast 140 Jahren

Adipositas-Chirurgie in Heerdt schließt

Schließung der Chirurgie – Krankenhausstandort St. Elisabeth-Krankenhaus des Marienhausklinikums Eifel in Gerolstein

Aus für Kliniken: Nach dem „Begräbnis“ das Bürgerbegehren

Ingelheimer Krankenhaus ist endgültig Geschichte

Petiton gegen Bundesweite Krankenhausschließungen

https://www.mydrg.de/kliniksterben/