Die Bundesregierung in Berlin sieht sich infolge hoher Ausgabensteigerungen und etwas schwächerer Steuereinnahmen als erwartet mit einer Finanzlücke von fast 25 Milliarden Euro bis zum Jahr 2023 konfrontiert.

In dieser düsteren Prognose des deutschen Bundeshaushalts bereits eingeplant: Das komplette Aufbrauchen des „Finanzpuffers für den Umgang mit Flüchtlingen“ (die sogenannte Flüchtlingsrücklage).

Diese Rücklage, die für die Unterbringung, Verpflegung und auch für Sprach- und Integrationskurse der Flüchtlinge verwendet werden soll, sei derzeit noch mit 35,2 Milliarden Euro gefüllt.