Das Internet ist für Merkel Neuland – überbordende Regulierungsgesetze die Zensur und Meinungsfreiheit einschränken jedoch nicht.

Mit dem Sager: „Das Internet ist für uns alle Neuland.“ hat sich Merkel im Jahr 2013 fürchterlich blamiert. Der Spruch wurde zum Sinnbild für alle verkorksten Internetregulierungsversuche der Vergangenheit.

Ein Kommentar von Hartwig Eder

Für Menschen aus den Geburtsjahrgängen von Merkel und Co. mögen die Dynamiken des Internets und der teilweise krude Humor befremdlich und unduchschaubar wirken. Diese Unberechenbarkeit des Internets macht es auch so spannend.

Freier Ideen- und Informationsmarkt

Informationen können sich rasend schnell verbreiten, und in Windeseile entstehen und zerfallen Communities. Jene, die früh genug auf den Zug aufgesprungen sind, profitieren vom freien Ideen- und Informationsmarkt. Einige haben den Schuss aber verpasst und geraten in Zeiten einer Fülle an kurzlebigen Informationen ins Hintertreffen.

Dazu gehören auch die Mainstream-Verlage und die alternde Politikermanege. Mit dem neuen Leistungsschutzrecht versuchen sie ihren bröckelnden Einfluss noch einmal geltend zu machen, um sich ein Stückchen vom digitalen Kuchen zu sichern.

Mainstream-Medienmonopol

Merkel wird gerne zum willfährigen Steigbügelhalter der Mainstream-Verlage, da sie ungemein vom Mainstream-Medienmonopol profitiert.

Dass mit Uploadfiltern eine Zensurmaschinerie jenseits der Vorstellungskraft Orwells geschaffen wird, scheint eine Politik, die sich mehr um „Hate-Speech“ im Netz als um Gewaltverbrechen im eigenen Land kümmert, kaum zu stören…

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