Die Geschichte vom total neuartigen Coronavirus, das über Tiere auf Markt in Wuhan auf Menschen übersprang, lässt sich längst nicht mehr aufrecht erhalten. Schon seit über einem Jahr gibt es Beweise, dass es 2019 bereits ab März in Europa präsent war. Neue Analysen zeigen, dass im Frühjahr 2019 die Behörden in Wuhan ihre Käufe von PCR-Tests vervielfacht haben.

Von Peter F. Mayer zuerst auf www.tkp.at veröffentlicht

In einer Studie der Universität Barcelona in Zusammenarbeit mit den Wasserwerken (Aigües de Barcelona), wurde das Vorhandensein des Virus in Abwasserproben entdeckt, die am 12. März 2019 gesammelt und eingefroren worden waren. Das ist der bisher frühste Nachweis von SARS-CoV-2 überhaupt.

Ein Fallbericht aus der demokratischen Republik Kongo legt nahe, dass das Virus bereits seit September und somit deutlich vor der offiziellen Covid-19-Pandemie im Osten der Republik existent gewesen sein könnte. Die Studie berichtet über zwei Fälle (einen 55-jährigen Mann und eine 25-jährige Frau) mit akuter Atemnot infolge einer atypischen Lungenentzündung in Bukavu im Osten des Landes, die zwischen September und Dezember 2019 vor dem offiziellen Beginn der COVID-19-Pandemie auftrat.

Mehrere Indizien nähren die Theorie, die Armee-Weltspiele in Wuhan mit fast 10.000 Athletinnen und Athleten aus 110 Ländern seien ein sogenannter Corona-„Superspreader-Event“ gewesen. Zahlreiche internationale Sportler meldeten sich zu Wort und berichteten davon, in Wuhan erkrankt zu sein und dabei die klassischen Symptome (trockener Husten, Fieber) gezeigt zu haben.

Italienische Forscher fanden im Zuge einer Studie zur Krebsfrüherkennung in Proben, die ab September 2019 genommen wurden, bereits in diesen Proben spezifische SARS-CoV-2 Antikörper.

Auch ich hatte eine SARS-CoV-2 Infektion bereits zu Silvester 2019, die sowohl am 24.4.2020 durch einen Test auf spezifische Antikörper und am 12.11.2020 durch einen Test auf spezifische T-Zellen nachgewiesen wurde.

Massive Käufe von PCR-Tests aus Wuhan seit Mai 2019

Einem Bericht des australischen Cybersicherheits-Unternehmens Internet 2.0 zufolge stiegen die Käufe von PCR-Tests in der chinesischen Provinz Hubei bereits Monate vor den ersten offiziellen Berichten über einen neuen Coronavirus-Fall an, berichtet Nikkei Asia.

Rund 67,4 Millionen Yuan (10,5 Millionen US-Dollar zu aktuellen Preisen) wurden 2019 in Hubei für PCR-Tests ausgegeben, fast doppelt so viel wie 2018, wobei der Aufschwung im Mai begann, so der Bericht.

Internet 2.0 sammelte und analysierte Daten von einer Website, die Informationen über öffentliche Ausschreibungen in China sammelt. Das Analyseteam besteht aus ehemaligen Beamten von Geheimdiensten in den USA, Großbritannien, Australien und anderen Ländern.

Der Bericht wirft weitere Zweifel an der offiziellen Darstellung Chinas über den Ursprung des Virus auf, ein Thema, das die Spannungen zwischen Peking und Washington angeheizt hat. Das chinesische Außenministerium hat natürlich die Ergebnisse des Berichts bestritten.

PCR-Tests finden auch außerhalb von Corona-Tests Anwendung. In dem Bericht wird jedoch behauptet, der ungewöhnliche Anstieg sei wahrscheinlich ein Zeichen dafür, dass sich in und um Wuhan, der Hauptstadt der Provinz Hubei, eine neue Krankheit ausbreitet.

Die Bestellungen von Universitäten verdoppelten sich, die des chinesischen Zentrums für Seuchenkontrolle und -prävention verfünffachten sich und die von Tierversuchsämtern verzehnfachten sich. Die monatlichen Beschaffungsdaten zeigen einen sprunghaften Anstieg der Bestellungen im Mai, insbesondere von CDC-Käufern und der Volksbefreiungsarmee.

Wir glauben, dass der Anstieg der Ausgaben im Mai der früheste Zeitpunkt für den Beginn einer möglichen Infektion ist“, heißt es in dem Bericht.

Auch von Juli bis Oktober stiegen die Käufe stark an, vor allem von der Wuhan University of Science and Technology. Die Einrichtung gab 2019 8,92 Millionen Yuan für PCR-Tests aus, etwa achtmal so viel wie im Jahr zuvor.

Laut dem Bericht spielt die Universität zusammen mit lokalen Krankenhäusern und Gesundheitsbehörden eine direkte Rolle bei der Reaktion auf Ausbrüche neuer Krankheiten.

Die Beteiligung dieser Gruppen liefert Beweise dafür, dass „der Anstieg der Einkäufe höchstwahrscheinlich mit dem Auftreten von COVID-19 in der Provinz Hubei im Jahr 2019 zusammenhängt“, so der Bericht. „Wir gehen mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass die Pandemie viel früher begann, als China die [Weltgesundheitsorganisation] über COVID-19 informierte.“

Peking teilte der WHO mit, dass der erste symptomatische Fall am 8. Dezember 2019 aufgetreten sei. In den USA wird jedoch behauptet, dass das Virus schon vorher beim Menschen zirkulierte und aus einem Forschungslabor ausgetreten sei.

„Wir können nicht mit Sicherheit sagen, ob die Informationen aus dem öffentlichen Beschaffungswesen ausreichen“, sagte Akira Igata, Gastprofessor an der Tama Graduate School of Business in Tokio, der die Daten unabhängig geprüft hat, „aber es sind starke Informationen, die darauf hindeuten, dass ein Virusausbruch in der Gegend von Wuhan bereits mehrere Monate bis ein halbes Jahr vor diesem Dezember bekannt war.“

Laut einer Studie, die im vergangenen Jahr von Forschern aus Harvard und anderen Institutionen durchgeführt wurde, zeigen Satellitenbilder von Krankenhausparkplätzen in Wuhan einen starken Anstieg der Aktivität ab August 2019.

Der weitere Ablauf

Mittlerweile ist zu 99,9% sicher, dass SARS-CoV-2 das Resultat eine „Gain-of-Function“ Forschung im Wuhan Institute of Virology ist, die vor allem von US-Stellen finanziert wurde. Das zeigte unter anderem eine Analyse des renommierten Physikers Prof. Dr. Roland Wiesendanger sowie die erzwungene Veröffentlichung von Mailverkehr des US-Gesundheitsbürokraten Anthony Fauci. Das Virus entwich also dem mäßig gesicherten WIV oder wurde sonstwie freigesetzt – und das eben mit einiger Sicherheit schon vor März 2019.

Spätestens ab Mai hat also offenbar bei chinesischen Behörden in Wuhan die Absicht bestanden, die Verbreitung besser mittels PCR-Test verfolgen zu können.

Am 18. Oktober 2019 kam es dann zu der „Event 2012“ genannten Pandemie-Simulation in New York, wo das Szenario eines Coronavirus-Ausbruchs durchgespielt wurde. Gesponsert wurde das Event vom World Economic Forum, der Bill & Melinda Gates Foundation und der Johns Hopkins Bloomberg School of Publich Health. Ein guter Überblick dessen, was dort besprochen und geplant wurde, findet sich in diesem Rubikon Artikel.

Was dort besprochen wurde erleben wir seit März 2020 ganz real. Insbesondere das beklemmende Zusammenwirken von PR und Medien, das Beeinflussen einflussreicher Experten, der fehlende Diskurs und die einseitige Berichterstattung, die Zensur im Internet bis hin zur Löschung ganzer YouTube-Kanäle ist traurige Realität geworden.

Das Schauspiel in China

China hat im Dezember begonnen das im Oktober besprochene Szenario umzusetzen und der Welt ein Schauspiel in Wuhan und der zugehörigen Provinz Hubei vorzuführen. Betroffen von Abriegelungen und Lockdowns waren gerade einmal 4% der Bevölkerung. Die Gefährlichkeit des Virus wurde geschickt über einen Dissidenten den westlichen Medien schmackhaft gemacht.

Am 20. Jänner genehmigte Präsident Xi Jinping persönlich die Abriegelung der Provinz Hubei. Der Vertreter der Weltgesundheitsorganisation in China bemerkte, dass „der Versuch, eine Stadt mit 11 Millionen Einwohnern einzudämmen, neu für die Wissenschaft ist … Die Eindämmung von 11 Millionen Menschen ist beispiellos in der Geschichte des öffentlichen Gesundheitswesens, so dass es sich dabei sicherlich nicht um eine Empfehlung der WHO handelt“.

Die Regierung schloss 57 Millionen Einwohner von Hubei in ihren Häusern ein. Damals äußerten Menschenrechtsbeobachter Bedenken. Wie ein Experte der New York Times sagte, „würde die Schließung mit ziemlicher Sicherheit zu Menschenrechtsverletzungen führen und wäre in den Vereinigten Staaten offenkundig verfassungswidrig“. Das scheint ja nun nicht mehr der Fall zu sein.

Ungeachtet dessen sagte der Direktor der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, am 29. Januar, er sei „sehr beeindruckt und ermutigt von den detaillierten Kenntnissen des Präsidenten über den Ausbruch“, und am nächsten Tag lobte er China dafür, dass es „einen neuen Standard für die Reaktion auf den Ausbruch gesetzt“ habe.

Die internationale COVID-19-Hysterie begann um den 23. Januar, als „durchgesickerte“ Videos aus Wuhan internationale Social-Media-Websites wie Facebook, Twitter und YouTube – die alle in China blockiert sind – zu überschwemmen begannen, die angeblich die Schrecken der Epidemie in Wuhan und den Ernst der Abriegelung zeigten.

Offizielle chinesische Quellen lieferten eine Live Übertragung vom angeblichen Bau eine Notspitals mit 10.000 Betten, in dem aber nie ein Patient behandelt wurde. Bilder von Li Wenliang, der Arzt der angeblich gegen den Willen der Führung erstmals über die Krankheit öffentlich berichtete, an einem Beatmungsgerät, der manchmal seinen Personalausweis in der Hand hielt, wurden veröffentlicht und von Top-Nachrichtenagenturen auf der ganzen Welt gezeigt.

Medien wie der Guardian sprangen dankbar auf die absurdesten Geschichten auf und machten mit einem Foto eines auf der Straße Liegenden und zwei Menschen in Vollschutz auf. Der Mann liegt wirklich schön hingelegt am Rücken, Hände an der Seite, Maske im Gesicht.

Die Schwächung unserer Gesundheit durch die Corona Maßnahmen und Impfungen

Wir sind also mittlerweile seit 1. Oktober 2021 in der vierten Saison mit SARS-CoV-2 angelangt (Grippesaisonen gehen jeweils vom 1. Oktober bis 30. September des Folgejahres). Die Maßnahmen, die in einem großen Teil der Staaten und Regionen getroffen wurden, haben zu ernsthaften negativen Auswirkungen geführt.

Das Immunsystem eines Großteils der Menschen wurde massiv geschädigt durch Maskenpflicht, Verbreitung von Angst und Unsicherheit, Einschränkungen gesunder Lebensweisen (Verbot von Sport, Aufenthalt im Freien etc), Lockdowns, Schließungen von Schulen, Geschäften und Betrieben, Verschiebung oder gänzlicher Absage von medizinischen Untersuchungen und Behandlungen. Dazu kommen Arbeitsplatzverlust, Verweigerung der Ausbildung von Kindern, Hunger und enorme wirtschaftliche Schäden.

Mit der Massenimpfkampagne wurde einerseits das Immunsystem der Geimpften geschwächt und andererseits die Entstehung von Varianten massiv gefördert, die der durch die Impfung entstandenen Immunabwehr ausweichen können, oder sogar Autoimmunerkrankungen hervorrufen.

Die Situation ist durch die Maßnahmen schlechter geworden als es noch im März 2020 der Fall war. In Wien war der erste Patient, beim dem Covid diagnostiziert wurde ein Rechtsanwalt, der 10 Tage problemlos gegen Grippe im Spital behandelt worden war, ohne das gesamte Spitalspersonal zu infizieren oder in Quarantäne zu schicken.

Einen hervorragende Analyse der Folgen der Maßnahmen und der Angstpropaganda auf das Ansteckungsrisiko und unsere Abwehrkräfte aus biologischer, psychologischer, sozialer und immunologischer Sicht hat Prof. Christian Schubert geliefert. Und auch gleich Lösungsansätze dazu.

Dieser Bericht wurde von Peter F. Mayer zuerst auf www.tkp.at veröffentlicht.

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