Auch wenn die Zahl der Beschäftigen in Oberösterreich in den nächsten Jahren noch steigen dürfte, werde es doch noch mehr Menschen in Pension als in Arbeit geben, befürchtet ÖVP-Senorenbundobmann Josef Pühringer, der zur Vorsorge rät.

Denn den nächsten Jahren würden die geburtenstärksten Jahrgänge in der Geschichte unseres Landes das Pensionsalter erreichen.

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Geburtenstärkste Generation geht in Pension

Derzeit gehören rund 365.000 Landsleute in Oberösterreich der Generation 60plus an. Allein bis zum Jahr 2024 werden zusätzlich mehr als 127.000 Oberösterreicher in die Generation 60plus eintreten, weil die Jahrgänge ab 1955 zu den geburtenstärksten in der Geschichte unseres Landes gehören.

Diese Entwicklung wird 2028 dann ihren Höhepunkt erreichen, danach aber soll es wieder zu einem leichten Pensionierungsrückgang kommen.Man könne sich ausrechnen, betont Pühringer, dass dies massive Auswirkungen auf die Pensionskassen haben werde, zumal das Durchschnittsalter der Bevölkerung jährlich um zwei Monate steige, weshalb wir länger lebten.

Auf Gesellschaft kommt Veränderung zu

Dies sei zwar erfreulich, bedeute jedoch, dass es mehr Pensionisten als Beschäftigte geben werde. Denn auch, wenn ihre Anzahl noch steigen dürfte, gerate doch das Verhältnis der beiden Gruppen weiter aus dem Lot.

Natürlich können die Angehörigen der Geburtsjahrgänge 1955 bis 1965 nichts dafür, dass sie so stark sind und sie werden auch das Pensionssystem nicht ins Wanken bringen, beruhigt Pühringer, stellt aber auch unmissverständlich fest, dass sich die Gesellschaft gesamtheitlich auf diese Veränderungen einstellen müsse, um die Auswirkungen abzufedern.

Das ganze System ist von der Konjunktur abhängig

Denn davon wären alle Lebensbereiche betroffen, insbesonders jedoch die Felder Gesundheit, Nahversorgung und Mobilität. Das Pensionssystem funktioniere auch nur bei guter Konjunktur.