Was ist da schon wieder los? Was die Sozis gerade aufführen, geht schon bald „auf ka Kuhhaut“ mehr! In Österreich fordert die SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner jeden zum Rücktritt auf, der nicht ihrer Meinung ist und beim deutschen Nachbarn fordert ein Jungsozialist, BMW zu enteignen. Fakt ist, den Sozialisten droht bei der EU-Wahl am 26. Mai ein historisches Wahldebakel.

Eine Kolumne von Laila Mirzo

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Millionen Tote durch Kommunismus und Sozialismus

„Wer mit 20 Jahren kein Sozialist ist, der hat kein Herz. Wer es mit 40 Jahren noch ist, der hat kein Hirn.“ Ob es nun Georges Clemenceau oder Winston Churchill gesagt hat, ist einerlei, sie hatten beide recht damit. Als junger Mensch hat man zuweilen unrealistische Ideale, aber das ist wichtig, um der Gemeinschaft neue Denkanstöße zu geben. Die Jugend soll provozieren und verkrustete Systeme in Frage stellen – ohne sie würden wir uns als Gesellschaft nicht weiterentwickeln. Doch als Vernunftwesen sollte auch ein junger Mensch erkennen, wann er über das Ziel hinausgeschossen hat. Denn aus der Geschichte lernen wir, dass manche Systeme, wie der Kommunismus und der Sozialismus, jäh gescheitert sind und für Armut, Hungersnöte und Millionen Tote verantwortlich sind.

Jungsozi fordert Enteignungen

Doch dies alles scheint den Chef der SPD-Jugend nicht zu kümmern. Er fordert in alter DDR-Manier die „Überwindung des Kapitalismus“ durch Enteignung. Konkret hat Kevin Kühnert den bayerischen Autobauer BMW im Visier. Kühnert möchte, dass die Verteilung der Profite „demokratisch kontrolliert“ werde und das schließe aus, dass es „einen kapitalistischen Eigentümer dieses Betriebes“ gebe. Unverhohlen spricht der Juso-Chef von der Vergesellschaftung der Konzerne und ignoriert die wirtschaftlichen Missernten der DDR oder der Sowjetunion vergangener Tage.

Zu seinen „Kollektivierungsthesen“ gehört auch der Vorschlag, Privatvermietungen zu verbieten: „Jeder sollte nur die selbst genutzte Wohnung besitzen dürfen“. Seiner Meinung nach sei es kein „legitimes Geschäftsmodell, mit dem Wohnraum anderer Menschen seinen Lebensunterhalt zu bestreiten“. Den eigenen Lebensunterhalt in der freien Wirtschaft zu bestreiten, hat Kevin Kühners auch nie wirklich gelernt… Doch Gegenwind bläst dem Sozialismus-Nostalgiker aus den eigenen Reihen entgegen.

Sozis bei EU-Wahl im Sturzflug

Ex-Parteichef Sigmar Gabriel wirft ihm sogar „parteischädigendes Verhalten“ vor. Der Sozialismus-Trip des Kevin Kühnerts kommt 30 Jahre nach dem Untergang der DDR zur denkbar schlechtesten Zeit. Aber das verwundert kaum, denn die Sozis beherrschen die Selbst-Demontage perfekt! Die neuesten Umfragen zeigen einen deutlichen Stimmenverlust für die anstehende EU-Wahl. Ähnlich kopflos schlägt die SPÖ um sich. Der Grad der Verzweiflung muss extrem hoch sein, wenn sich die SPÖ wieder den Ex-Silberstein-Mann Paul Pöchhacker ins Haus holt. Sich zweimal am selben Feuer zu verbrennen, dazu gehört eine gehörige Portion Einfältigkeit.

Die Super Nanny für die SPÖ

Neben der Brieffreundschaft der SPÖ-Chefin mit dem Bundespräsidenten, in der sie um Unterstützung gegen die Regierung bittet, scheint Pamela Rendi-Wagner an einem chronischen „Pawlow´schen Reflex“ zu leiden. Immer, wenn die Kameras auf sie gerichtet sind, ruft sie: Rücktritt! Sie forderte bereits den Rücktritt des FPÖ-Innenministers Herbert Kickl und des Vizekanzlers Heinz-Christian Strache. Ich möchte hier nicht nur kritisieren, auch einen Lösungsvorschlag hätte ich: Die SPÖ sollte statt in Silberstein-Praktiken lieber in eine „Super Nanny“ investieren. Dann würde so mancher nach einem „Polit-Anfall“ auf die Stille Treppe geschickt werden, um über sein Verhalten nachzudenken.