Statt nur ein Ort zum Lernen zu sein, wird auch an Schulen Impfpropaganda gemacht, um die Durchimpfung zu erhöhen. Doch statt eines durschlagenden Erfolgs wurde die Werbung bei den Schülern ab 12 Jahren offenbar gar nicht gut angenommen.

Nach eineinhalb Wochen waren es gerade einmal 1.500 Schüler in Oberösterreich, die ihr Interesse an einer Corona-Schutzimpfung bekundeten. Ein äußerst mageres Ergebnis, wenn man bedenkt, dass die Frist für die Erhebung sogar noch um eine knappe Woche verlängert wurde und es in Oberösterreich insgesamt rund 105.000 Personen zwischen 12 und 18 Jahren gibt. Von diesen sind bisher nach offizellen Angaben 36.000, also rund ein Drittel „vollständig geimpft“.

Nebenwirkungen verharmlost oder verschwiegen

Selbst die Werbebroschüren, die für die Impfung verteilt wurden und in denen vorsorglich die Nebenwirkungen weitestgehend verschwiegen bzw. verharmlost wurden, verfehlten offenbar ihre Wirkung. Massive Werbung für die Gen-Spritzen betrieb auch ein Gymnasium in Schärding. Dort forderte die Direktorin Kinder und Eltern schriftlich zum Impfen auf. Bereits Anfang Oktober hatte eine HAK-Lehrerin in Oberösterreich Schüler beschimpft, die sich nicht impfen lassen wollten. „Wenn sie sich nicht impfen lassen, bekommen sie keine Arbeit“, terrorisierte die Lehrerin ihre Schüler. Aber Schüler haben auch andere Probleme: Von den 30.000 versprochenen Laptops und Tablets ist bisher nur ein Bruchteil verfügbar. Allein die Windows-Tablets kommen nicht vor Weihnachten.

Das könnte Sie auch interessieren: