Die Würfel sind gefallen, Österreichs türkis-grüne Regierung angelobt. Von nun an gibt eine neue Ministerriege den Takt vor. Dass es sich dabei um einen Linkswalzer handeln wird, war bereits in den ersten Stunden der Koalitionsverhandlungen zwischen Sebastian Kurz und Werner Kogler abzusehen.

Darüber, wie rasant und schwindelerregend der Tanz auf dem rutschigen Parkett aber wirklich werden wird, hat sich die Redaktion des Wochenblicks in einem neuen Spezialmagazin mit dem Titel „Die grüne Gefahr“ Gedanken gemacht.

Erstinstanzlich verurteilte Ministerin

Natürlich gehen wir hier der Frage nach, wie es der Bewegung gelingen konnte, von den Tiefen des politischen Abgrundes zurückzukehren und plötzlich große Verantwortung für die Geschicke unseres Landes zu tragen.

Eine überraschende Wende, die vor allem auch in den einzelnen Personalien der Partei ihre Fortsetzung findet. Man braucht an dieser Stelle nicht weiter zu sehen als etwa zu Alma Zadić.

Im Alter von zehn Jahren floh diese mit ihren Eltern aus Bosnien. 25 Jahre später ist sie Österreichs jüngste Justizministerin aller Zeiten.

Doch von einer Vorzeige-Karriere aus einem linken Märchenbuch kann keine Rede sein. Schließlich ist Zadić auch die erste medienrechtlich in erster Instanz verurteilte Justizministerin der zweiten Republik.

Ihre erstinstanzliche, medienrechtliche Verurteilung wegen „übler Nachrede“ nahm bis zum Schluss mitunter auch FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker vergeblich zum Anlass, an Bundespräsident Alexander Van der Bellen zu appellieren, sie nicht als Ministerin anzugeloben.

Was von ihrem Ressort jenseits vom bereits angekündigten „Kampf gegen Rechts“ zu erwarten sein wird, gilt es in den nächsten Wochen genau zu beobachten. Gleiches gilt freilich auch für das neue Superministerium aus Umwelt, Energie und Infrastruktur.

Grüne Spaßbremsen

Autofahrer werden sich von nun an wohl nicht nur im wörtlichen Sinne anschnallen müssen. Leonore Gewessler, Ex-Global-2000-Chefin, wird aller Voraussicht nach im ehemaligen Ressort von FPÖ-Boss Norbert Hofer kaum einen Stein auf dem anderen lassen.

Das bereits bei den Sondierungsgesprächen von Werner Kogler angekündigte Aus für die Tempo-140-Tests ist nur ein erstes Indiz für die erwartete „grüne Vollbremsung“, die wir in unserem Magazin beleuchten. Autofahrer werden aber längst nicht die einzigen bleiben, die in Zukunft tiefer in ihre Geldtascherl greifen werden müssen.

„Auf den Wirtschaftsstandort Österreich könnte sich die grüne Regierungsbeteiligung längerfristig negativ auswirken“, schreibt Wochenblick-Chefredakteur Christian Seibert im Vorwort des 52-seitigen Spezialmagazins, in dem die Autoren auch die Folgewirkungen der sogenannten Energiewende beleuchten.

Wo die Reise hingehen wird, kann man aus der Vergangenheit der „grünen Verbotspartei“ sicherlich schon recht genau erahnen. Natürlich haben wir für „Die grüne Gefahr“ genau diese durchwachsene Vergangenheit und den grünen Ursprung ganz besonders unter die Lupe genommen.

Kampf der Kulturen läuft

In einer aufschlussreichen Analyse zeichnen wir den Weg der Öko-Bewegung von den Anfängen in der Hainburger Au bis ins Vizekanzlerbüro detailliert nach.

„Doch die größte Herausforderung wird eine grüne Regierungsbeteiligung wohl in der Zuwanderungsfrage“, schickt Seibert in seinem Vorwort voraus. Und so analysiert die Redaktion Werke von linken Vordenkern über Migration und Integration und vergleicht diese mit der heutigen Situation in mitteleuropäischen Staaten.

Gerade an den tödlichen Gewalttaten an den Weihnachtswochenenden in Deutschland 2019 wurde einmal mehr deutlich, dass der „Clash of Civilizations“ („Kampf der Kulturen“), wie ihn der Soziologe Samuel P. Huntington beschrieben hat, bereits mitten in Europa angekommen ist.

So versuchen wir in unserem Magazin aufzuzeigen, was eine weitere ungezügelte Masseneinwanderung bedeuten könnte. Und wenn man von Masseneinwanderung spricht, dann muss natürlich auch von unserem Sozialsystem die Rede sein.

Reichel spricht Klartext

Das Sozialministerium ist ab sofort in den Händen des grünen Urgesteins Rudi Anschober. Jener oberösterreichischer Landesrat, der für seinen Einsatz gegen die Abschiebung von „Asyl-Lehrlingen“ mit dem Spitznamen „Asyl-Rudi“ bedacht wurde, darf nun also im Sozialtopf rühren und daraus schöpfen.

Dass die Grünen eben keine Partei wie jede andere sind, analysiert der erfolgreiche Buchautor und Geschäftsführer von „Frank und Frei“ Werner Reichel in einem exklusiven und spannenden Interview.

Auf die Frage nach seinen Hauptkritikpunkten an den Grünen antwortet er etwa: „Für viele Grüne war und ist der Umweltschutz kein echtes Anliegen, sondern nur ein Vorwand, um Gesellschaft und Staat nach linken Vorstellungen umzubauen.

Nach dem Motto des türkischen Präsidenten Erdogan: ,Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.´ Für viele Grüne ist dieser Zug aktuell der Klimaschutz.

Mit dem Anspruch, den ganzen Planeten retten zu wollen und vor allem zu können, vor der Drohkulisse einer herbeiphantasierten Klimaapokalypse, lassen sich die sozialistischen Träume besser und leichter realisieren.

Man hat nach dem Kollaps des real existierenden Sozialismus vom Klassen- auf den Klimakampf umgesattelt. Die Ziele sind dieselben geblieben: die Marktwirtschaft in eine Planwirtschaft umzubauen, das Recht auf Eigentum und die Meinungsfreiheit einzuschränken und Familienstrukturen zu zerstören.“

Doch zu früh gefreut?

Doch haben sich am Ende Linke und Grüne trotz ihres derzeitigen Hochs zu früh gefreut? Im Magazin erklären wir, warum die kommende Krise die Karten neu mischen wird. Eine Kerbe, in die auch Werner Reichel im Interview schlägt.

„Österreich und Europa stehen stürmische Zeiten bevor. Der Finanzcrash wird kommen, das zunehmend deindustrialisierte Deutschland schlittert in eine Wirtschaftskrise, die direkt auf Österreich durchschlägt und die Migrationskrise ist nicht nur ungelöst, sie hat noch gar nicht richtig begonnen“, so Reichel, der weiter festhält: „An all diesen Krisen und Problemfeldern sind die Grünen nicht gerade unbeteiligt. Sie sind das Problem, nicht die Lösung.

Zum Scheitern verurteilt

Ich denke, wenn die von EZB und EU produzierten Blasen platzen, die deutsche Wirtschaft schwächelt und sich die Menschenmassen aus der Dritten Welt wie 2015 in Bewegung setzen, werden die Bürger sehr schnell und ganz unmittelbar erleben und begreifen, dass die Grünen nicht in der Lage sind, solche Krisen zu meistern, sondern im Gegenteil, die Hauptverantwortung tragen“.

Reichel konstatiert, dass es ihn nicht wundern würde, wenn Türkis-Grün kürzer halten würde als ihr türkis-blauer Vorgänger. Es sind wahrlich spannende Zeiten in Österreich.

Bestellen Sie am besten gleich heute noch das kritische Standardwerk zur neuen Bundesregierung und werfen Sie mit dem Wochenblick einen Blick hinter die grünen Kulissen.

KLARSTELLUNG:

Frau Alma Zadic wurde medienrechtlich erstinstanzlich wegen „übler Nachrede“ verurteilt. Zadic ging in volle Berufung. Das Verfahren läuft. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.