Als ich jung war, war es modern und schick, besonders links zu sein. Am besten grün. Die ungewaschene Romantik einer Jugend, die sich nicht weniger anmaßte, als die Wale und die Wälder, ach was, die ganze Welt zu retten, hatte etwas heldenhaftes. Der Gratismut einer Jugend, die noch nicht verstanden hatte, wie behütet sie in den Werten und Traditionen ihrer Wurzeln aufwachsen durfte.

Ein Beitrag von Rene Rabeder

Hass gegen das Bewährte

Doch irgendwann wurde aus dieser Bewegung, die in erster Linie die Umwelt schützen wollte, eine, die nur noch Bestehendes zerstören will, und die dafür nur zu gerne mit Vertretern unmoderner Lebensentwürfe paktiert. Die bewusste Verwahrlosung des jugendlichen Geistes und der lockere Umgang mit Naturwissenschaften und sogar mit Naturgesetzen, hat nun endgültig dazu geführt, dass heutige junge Menschen, die in dieser Abwärtsspirale gefangen sind, Angst vor „Heimat“ haben.

Die Faszination am Untergang bewährter Werte und die ausgerufene Talfahrt in Richtung Selbstzerstörung, enden im Hass gegenüber denen, die immer noch Ziele und Träume haben, die Freund- und Kameradschaften innerhalb eines Werteverbundes, schlimmstenfalls noch in einer traditionellen Familie, zelebrieren, und die ihr Leben erfolgreich und frei gestalten wollen. Durch die völlige Entwurzelung, vom Absprechen der Heimat bis hin zur Aberkennung des eigenen biologischen Geschlechts, haben sich Grün-Linke endgültig selbst verloren.

die grünen österreich

Terror der Gleichmacherei

Aus dem Ziel die Welt zu retten und Fortschritt zu sichern, wurde die Mission, echte Vielfalt zu zerstören und mittels Gleichmacherei durch eine Monokultur der Rückständigkeit zu ersetzen. Das ist der Grund, warum nur noch zwei Prozent der Österreicher „grün“ wählen wollen.

Aber die Grünen leiden an einer Wahrnehmungsstörung, die dafür sorgt, dass sie sich dennoch für eine relevante Großpartei halten. Wir müssen aufpassen, uns von dieser Illusion nicht anstecken zu lassen und nicht zu viele Gedanken und Energie an diese Randerscheinung der Gesellschaft zu verschwenden.