Den linken Journalisten der Mainstream-Medien ist die bislang ungewohnte Konkurrenz von Alternativmedien ein Dorn im Auge. Ja, mehr noch, sie hassen die neuen, alternativen querdenkerischen Medien, die aus dem politisch korrekten Pferch ausgebrochen sind. Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt dem „Wochenblick“ und auf Kritik reagieren sie wehleidig und aggressiv und beweisen damit nur, wie schwach sie eigentlich sind. 

Ein Gastbeitrag von Konrad Reisinger

Geht man nach dem alten Sprichwort „Viel Feind – viel Ehr‘“, dann darf sich unsere Zeitung geschmeichelt fühlen: Gleich zweimal wurden wir unlängst in Artikeln von Linksjournalisten groß gewürdigt: „Die Volksempfänger“ auf „uebermedien.de“ und „Wenn Minister ins Blaue kommunizieren“ in „#doublecheck“, dem Ö1-Medienmagazin. Die Quintessenz beider Elaborate: Alternativmedien – insbesondere „Unzensuriert“ und der „Wochenblick“ – sind böse, weil sie nicht links sind, sich nicht die an politische Korrektheit halten und angeblich FPÖ-nah sind.

SPÖ-nahes „Profil“

Zum Beweis für diese Behauptung reicht es bereits, dass der Graphiker unserer Zeitung für die FPÖ-Parteijugend aktiv war und der Geschäftsführer FPÖ-Gemeinderat. Warum im gleichen Atemzuge dann nicht auch auf die jahrzehntelange SPÖ-Nähe von „Profil“ und ORF hingewiesen wird, bleibt ungeklärt.

Selbsterklärend ist hingegen die Motivation zur Dauerkampagne der Mainstream-Medien und des ORF gegen die alternativen Medien, die unbestritten immer stärker werden, wie auch der Ö1-Beitrag über den „Wochenblick“ einräumen muss: „Insgesamt habe das Portal sehr starke Zugriffszahlen bei einzelnen Texten und schaffe es immer wieder unter die Top 100. ‚Da findet man Medien wie den ‚Standard‘, ‚tagesschau.de‘ und diverse Sport-Portale. Das ist schon eine Auszeichnung.‘ Das zeige, dass der ‚Wochenblick‘ eine Nische gefunden habe, so Brodnig.“ Es ist also die nackte Angst vor der Konkurrenz, die sich nicht an die Regeln des Mainstreams hält, sondern eigene, neue Wege beschreitet und dabei ist, sich selbst einen Platz an der Sonne zu erobern.

Will Brodnig etwa Zensur?

Die zitierte Ingrid Brodnig ist bei diesem Thema natürlich absolut unvermeidlich und hat auch den Artikel „Die Volksempfänger“ mitverfasst. Sie attackierte bereits vor einem Jahr beim „Talk im Hangar-7“ die alternativen Medien als „gefährlich“ und „problematisch“ und wiederholt dies seitdem in regelmäßigen Abständen. Überflüssig zu erwähnen, dass „Zensur-Ingrid“ mit dem Kampf gegen die alternativen Medien – zumeist unter dem Etikett „Kampf gegen Fake News“ – ihr ureigenstes Geschäftsmodell gefunden hat.

Dabei wird sie vom linken Mainstream entsprechend gefördert, indem man sie mit blumigen Titeln wie „Social-Media-Expertin“ aufzuwerten versucht und als die Autorität zum Thema schlechthin zu Wort kommen läßt. Dabei fehlt prinzipell der Hinweis auf ihre dezidiert linke politische Gesinnung oder z.B. die Tatsache, dass sie Preisträgerin des SPÖ-eigenen Karl-Renner-Instituts ist. Auch im Ö1-Medienmagazin „#doublecheck“, wird sie ganz höflich als „Autorin und Journalistin“ tituliert, was man Autoren und Journalisten der Alternativmedien natürlich nie zugestehen würde. Hinter „#doublecheck“ steht der linke ORF-Journalist Stefan Kappacher, der sich bereits wiederholt als „Wochenblick“-Gegner geoutet hat.

Wer hetzt hier?

Der dritte im Bunde ist Jakob Winter, der sich bei einer „Wochenblick“-Veranstaltung im Sommer 2016 in Spitzelmanier einschlich. Dass dezidiert linke Journalisten und bekannte „Wochenblick“-Gegner die letzten sind, von denen ein objektives Urteil über unsere Zeitung zu erwarten ist, versteht sich von selbst. Umso unterhaltsamer ist es von den genannten Herrschaften Sätze zu lesen wie: „Sie produzieren zum Teil abstruse, zum Teil hetzerische Artikel“ oder „Der Ton wird immer aggressiver“.

Belastbare Beweise für derartige Anwürfe bleibt man schuldig, obwohl man doch bei fast 3.400 veröffentlichen Artikeln auf wochenblick.at doch dementsprechend viele abstruse und hetzerische Artikel finden müsste. Gemeint ist damit ohnehin nur alles, was den Linken nicht gefällt und nicht in ihr Weltbild passt – wie beispielsweise die Tatsache, dass Migranten und Asylanten überproportional viele Sexualstraftaten verüben.

Linke Wehleidigkeit

Richtig wehleidig und weinerlich werden Linksjournalisten, die es gewohnt sind, politisch Andersdenkende mit allen Mitteln zur Strecke zu bringen, wenn sie selber kritisiert werden. So heißt es im Ö1-Beitrag: „Und tatsächlich greift zum Beispiel ‚Wochenblick‘ in letzter Zeit vermehrt Journalistinnen und Journalisten an, etwa ‚Vice‘-Redakteurin Hanna Herbst, aber auch ORF-Redakteure und den ORF-Generaldirektor.“

Kein Wort über die skandalöse Wortmeldung von Herbst, dass Österreich nicht existieren sollte und natürlich auch kein Wort darüber, dass Kappacher dafür Verständnis äußerte. Wenn Brodnig und Winter von „unseriösen rechten Publikationen“ schreiben, die man mit einem „wachsamen Blick“ beobachten müsse, hat dies auch etwas Erheiterndes, wenngleich die „Profil“-Jakobiner damit natürlich gewisse Verfolgungsfantasien erkennen lassen. „Das Blatt weigert sich, seine Geldgeber zu nennen“, empören sie sich in ihrem Artikel, gerade so, als ob ihnen gegenüber die ganz Welt grundsätzlich auskunftspflichtig wäre.

Ihr unüberbietbarer journalistischer Spürsinn hat im Kampf gegen den „Wochenblick“ dennoch ein sensationelles Fundstück zu Tage gefördert, welches durchaus mit den „Panama Papers“ in einem Atemzug genannt werden darf: „Im Vorjahr wurde die „Wochenblick“-Redak​tion, von einem FPÖ-Gemeinderat großzügig eingeladen – auf eine Pizza.“