Ein Kommentar von Chefredakteur Kurt Guggenbichler:

Der ORF in seinem nimmermüden Kampf gegen echte und vermeintliche Fake News im Internet ist selber ein eifriger Fake News-Produzent wie ich am letzten Freitag (28. April) in der ZiB 1 feststellen durfte.

In einem Beitrag dieser Sendung wurde ich wie auch der Rest der zwangsvergebührten Seher darauf hingewiesen, dass die rechtsextremen Straftaten im Steigen begriffen seien.

Rechte Straftaten fast nur Meinungsdelikte

Vor allem die Verhetzungen im Netz hätten zugenommen, sagte der Sprecher weiter und meinte, dass diese auch sehr oft in psychische Gewalt mündeten. Dazu zeigte man Bilder vom abgebrannten Flüchtlingsheim in Altenfelden, womit man suggerierte, dass es sich dabei nur um eine rechtsextreme Straftat handeln könne. Konkret gesagt dazu wurde allerdings anderes, nämlich dass die Täter bis heute nicht ermittelt wurden.

„Seriöser Journalismus“ à la ORF

Das ist Journalismus à la ORF. Nichts wissen, aber viel unterstellen und damit fest hetzen, was man gern anderen unterstellt. Natürlich ist es durchaus möglich, dass irgendwelche rechtsextremen Spinner das Flüchtlingsheim abgefackelt  haben.

Es ist aber genauso gut möglich, dass es linke Spinner waren, damit sie diese Tat den Rechten in die Schuhe schieben können. Es kann aber auch gut sein, dass es ein politisch nicht motivierter Zündler war.

Nicht nur unseriös, sondern Fake News!

Aber so lange man das nicht weiß, ist es mehr als unseriös, und daher eine Fake News par exzellence, wenn man das abgebrannte Flüchtlingsheim in Altenfelden mit dem angeblichen Anstieg rechtsextremer Straftaten in Zusammenhang bringt.

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