Zu Beginn der Corona-Krise gingen die Ankünfte über den Seeweg in italienischen Häfen vorerst zurück. Das lag zum einen daran, dass die Behörden mehrere Schiffe wegen Sicherheitsmängeln oder dubiosen Registrierungsangaben festsetzten.

Ein Kommentar von Will Huber

Zum anderen tendierte die Aufnahmebereitschaft während der „heißen Phase“ der Pandemie gegen Null. Während der sogenannten Lockerungen lebte das gute Geschäft mit der illegalen Immigration wieder auf.

Moralische Erpressung mithilfe der „Zivilgesellschaft“

Zuletzt war erneut die „Alan Kurdi“ der vorgeblichen Rettungsorganisation „Sea-Eye“ unterwegs und erpresst Malta und Italien mit einer Fracht von 133 Migranten. Am Ende waren sie damit einmal mehr erfolgreich, sie durften in Sardinien landen.

Unterstützt werden sie von weiten Teilen der sogenannten „Zivilgesellschaft“: Spray- und Schmierkünstler Banksy etwa finanzierte die „MVLouise Michel“, die von „Sea Watch“ betrieben wird und fleißig Beute macht. Und die die evangelische Kirche finanziert die „Sea Watch 4“, die Anfang September 353 Migranten im Hafen von Palermo ablieferte.

Für manche vielleicht eine gute Nachricht: Die italienischen Behörden behielten das Schiff entgegen aller Proteste gleich einmal dort. Die deutsche Regierung legitimiert diese Umtriebe durch Registrierung der Schiffe.

„Seenotrettung“ ist ein Ammenmärchen

Wer das Märchen von Seenotrettung glaubt, hat den Schuss nicht gehört. Videos zeigen, wie Immigranten vor dem Besteigen ihrer Schlauchboote am Strand Party feiern. Dann fährt man wenige Kilometer aufs Meer, um sich mit den deutschen „Rettungsschiffen“ zu treffen, bevor es schnurstracks ins gelobte Land mit den gelobten Sozialsystemen geht.