ÖVP-Innenminister Karl Nehammer bekam von seinem Interims-Vorgänger Wolfgang Peschorn noch einen Medienerlass vererbt, durch den die Polizei die Herkunft der Täter nicht mehr nennen soll. Doch immer mehr Leser durchschauen diese Taktik des Vertuschens und Verschweigens …

Eine Reportage von René Rabeder

Gekippter Kickl-Erlass

Im Jahr 2019 gab es in Österreich 52 Vorfälle, bei denen mindestens 63 Menschen durch brutale Straftaten gewaltsam zu Tode kamen. Der Wochenblick hat sämtliche Medienberichte zu diesen Taten für Sie gesammelt und ausgewertet. Ein interessanter Aspekt: Bei einem offiziellen Ausländeranteil von 15 Prozent wurden über die Hälfte der Tötungen von Fremden oder Menschen mit Migrationshintergrund begangen. Dazu kommt, dass es sich bei den Opfern schwerer Straftaten gerade seit dem Jahr 2015 auffallend oft um Frauen handelt. Es war fast auf den Tag genau vor einem Jahr, dass Karoline Edtstadler von der ÖVP, damals Staatssekretärin im Innenministerium von Herbert Kickl (FPÖ), vor die Kameras trat und von „importierten Wertehaltungen“ und gar von der „völligen Entwertung der Frau“ sprach. Edtstadler konstatierte, man müsse „genau hinschauen“ und dürfe „die Augen nicht davor verschließen“.

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