Die Finanzmarktaufsichten sowohl in Österreich als auch in Deutschland kündigten Ende 2020 an, dass es 2021 vermutlich zu mehreren Bankenpleiten kommen wird. Eine Welle an Firmenpleiten und Kreditausfällen stünde bevor.

Ein Kommentar von Elsa Mittmanngruber

Das Finanz- und Bankensystem als Ganzes sehen sie jedoch nicht bedroht. Es sei robust genug. Kritiker dieses Systems wie die Wirtschaftsexperten Markus Krall, Marc Friedrich oder Ernst Wolff widersprechen dem jedoch schon lange. Sie kündigten den Wirtschaftscrash genau für die Zeit an, in der Corona über uns hereinbrach. Zusammenhänge erkennen sie klar.

Corona als „Sündenbock“

Markus Krall beispielsweise nannte Corona einen „Sündenbock“. Ernst Wolff stellte folgende These in den Raum: „Man stelle sich vor, man würde unter dem Vorwand, die Ausbreitung einer Krankheit verhindern zu wollen, folgende Maßnahmen ergreifen: Die Wirtschaft in die Knie zwingen, reihenweise für den Bankrott von mittelständischen Betrieben sorgen, Arbeitsplätze in riesigem Ausmaß vernichten, die Staatskasse plündern, als Rettungspakete ausgegebene Zahlungen an die Wohlhabenden vergeben, Hilfszahlungen an die tatsächlich Bedürftigen hinauszögern und die Menschen durch Kontaktsperren zunehmend zu isolieren.“ Zudem die Bevölkerung zermürben und gegeneinander aufhetzen, bis am Schluss komplettes Chaos entsteht.

Der Weg führt in den Sozialismus

Die Rettung würde dann in Form eines digitalen universellen Grundeinkommens präsentiert und über diesen Weg widerstandslos die digitale Zentralbankwährung eingeführt werden – so die Vermutung von Wolff. Er und viele der anderen sogenannten „Crash-Propheten“ glauben nicht an das Märchen der wiederkehrenden Normalität. Weder in der Gesellschaft noch in der Wirtschaft. Viel eher sehen sie eine Zukunft des Sozialismus, der Enteignung, Umverteilung, Überwachung und Kontrolle. Entgegen der Jubelmeldungen in den Abendnachrichten, dass sich die Wirtschaft nun wieder erholt und sich alles normalisiert, steuern wir auf einen bewusst herbeigeführten Zusammenbruch des alten Systems zu. Derzeit herrscht Ruhe vor dem Sturm.

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