„Des olls is Hoamat“ heißt das jüngste musikalische Werk der heimischen Erfolgsgruppe „Die Seer“ (Bild), deren neues Album am Tag nach dem Nationalfeiertag erscheint.

Ein Beitrag von Chefredakteur Kurt Guggenbichler

Heimat war für die Erfolgsband immer schon wichtig und nicht nur ein Wort.

Große Heimatliebe

Was diese ihnen genau bedeutet wird in den 19 neuen Liedern erklärt.

Die neuen Songs sind nach ihrem bewährten Erfolgsrezept „gestrickt“: Modernes und Traditionelles wurden auch bei den neuen Kompositionen ansprechend und berührend miteinander verwoben.

Menschen bekennen sich offen

Diese Masche habe sich entwickelt, erläutert „Seer“-Mastermind Alfred „Fred“ Jaklitsch, der zu Beginn der „Seer“-Karriere befürchten musste, mit seiner Heimatliebe und Heimatverbundenheit ins falsche Eck gerückt zu werden.

Mittlerweile jedoch bekennen sich viele Menschen wieder ganz offen zu ihrer Heimat, die neuerdings eine gewisse Omnipräsenz nicht verleugnen kann.

Kein falsches Spiel

Natürlich werden auch einige falsche Fuffziger unter diesen Bekennern sein, die – so ist zu vermuten – nur so tun als wären sie heimatverbunden – die „Seer“ gehören mit Sicherheit nicht dazu.

Sie sind so aufrichtig wie ihr Bekenntnis zur Heimat und mit Rückwärtsgewandtheit oder biederer Volkstümelei haben die modernen Heimatliebhaber nichts am Hut.

Will man genau wissen wie Jaklitsch und seine Musiker den Heimatbegriff definieren, braucht man nur in ihre neuen (aber auch alten) Lieder hinein zu hören.

Kopfkino voller Geschichten

Dabei entstehe ein Kopfkino mit vielen Geschichten, betont er, und man nehme dabei auch den Geruch von Heu wahr, vernehme den Klang der Mundart und schmecke süßem Kaiserschmarrn.