Multi-Kulti ist tot, bilanziert der nüchterne Teil der Gesellschaft, während die Willkommens-Trunkenen stark an dieser Utopie festhalten. Die Migrations-Bilanz aus Afrika und dem Nahen Osten ist eine blutige. Besonders für Frauen und Mädchen bedeutet Multi-Kulti Leid und Gewalt.

Ein Kommentar von Laila Mirzo

Beben der Kultur-Kollisionen

Die Beben der Kultur-Kollisionen erschüttern Europa bis ins Mark, die Kriminal-Statistik wird von Afghanen, Syrern und anderen Migrantengruppen dominiert. Und doch wird die Gutmensch-Fraktion nicht müde, uns die vermeintlichen Vorteile einer multikulturellen Gesellschaft anzupreisen. Doch wer die Nachrichten kritisch verfolgt, weiß, dass dieses Bild einer schönen neuen Welt massiv bröckelt. Gewalt- und Tötungsdelikte, Messer-Attacken, Gleis-Schubser, Vergewaltiger und Terror-Gefährder bestimmen die Polizeimeldungen der letzten Jahre. Vielerorts prallen Weltbilder aufeinander, die nicht miteinander zu vereinbaren sind. Gerade Migranten aus islamischen Ländern pflegen ein archaisches Frauenbild, aber dies scheint nicht einmal die Hardcore-Feministinnen zu stören. Ihr Kampf gilt schließlich dem „alten, weißen Mann“.

Selbsthass und Selbstverleugnung

Während sich die Linke weltweit für das Bewahren autochthoner Kulturen, wie der amerikanischen Ur-Einwohner oder der Aborigines in Australien, einsetzt, hat sie der abendländischen Kultur den Kampf angesagt. Jahrhundert alte Bräuche werden fast schon kriminalisiert: Wer zur Sonnenwende Feuer entzündet, gilt bereits als Nazi. Die Glanzstunden der Geschichte, wissenschaftliche Errungenschaften oder musikalische und literarische Meisterleistungen werden ausgeblendet und der Vergessenheit zum Fraß dargeboten. Man suhlt sich mehr als zufrieden in Selbsthass und Selbstverleugnung.

Dabei können Kulturen durchaus friedlich und harmonisch koexistieren. Das bedarf allerdings gegenseitigen Respekts und Akzeptanz eines gemeinsamen Werte-Fundaments. Die Menschen müssen das gleiche Verständnis von Gut und Böse, von Recht und Unrecht haben. Anders sind Konkurrenz, Streitigkeiten oder gar eine Eskalation in Gewalt vorprogrammiert.

Rassenunruhen unter schwarzen US-Präsidenten

Um unsere Herausforderungen zu meistern, sollten wir vielleicht einen Blick auf Länder richten, die eine Einwanderungsgeschichte haben. So hat der Begriff „Multikulturalismus“ in den USA eine andere Prägung als es hier in Österreich der Fall ist. Als DAS klassische Einwanderungsland leben die Vereinigten Staaten von Amerika von der Vielfalt seiner Staatsbürger. Schließlich waren es Einwanderer, die diese Nation gegründet, geprägt und groß gemacht haben. Natürlich haben die Amerikaner immer wieder Kämpfe auszutragen, selbst unter einem schwarzen Präsidenten gab es Rassenunruhen. Barack Obama sollte die Gallionsfigur der „post-racial era“ werden, scheiterte aber an den messianischen Erwartungen. Liegt auch zum großen Teil daran, dass die USA eher ein Problem haben mit der Kluft zwischen Arm und Reich, zwischen erfolgreich und gescheitert als mit der Hautfarbe an sich. Aber damit lässt sich natürlich nicht so gut Stimmung machen.

Globalisierung und Massenmigration

Was die USA richtig gemacht haben, ist, dass sie Ihre Tore bei Zeiten geschlossen haben. Migration unterliegt strengen volkswirtschaftlichen Regeln. Wer zum Wohlstand und Fortschritt des Landes beitragen kann, ist herzlich willkommen, allen anderen bleiben die Tore verschlossen. Dabei transportieren die USA ein stabiles Selbstverständnis von Nation und Volk. Die nationale Identität wird von der Mehrheit der Amerikaner getragen, egal welche Hautfarbe sie haben und woher ihre Eltern stammen mögen. Es ist das Ideal einer freien Gesellschaft, zu der alle mit ihren zur Verfügung stehenden Mitteln beitragen. Ein aus China stammender Amerikaner ist nicht weniger ein Amerikaner als ein irisch-stämmiger oder einer mit persischen Wurzeln. Trotz all den Schieflagen und Kritikpunkten blickt man in Sachen Patriotismus fast neidvoll über den großen Teich. Um in Europa in Zeiten der Globalisierung und der Massenmigration die eigene Kultur und Identität zu bewahren, muss sich ein gesamtgesellschaftliches Bewusstsein dafür entwickeln, dass unser wirtschaftlicher Erfolg und unsere kulturelle Zivilisation nicht auf islamische Gebote oder Bräuche aus dem Hindukusch gebaut wurden. Multikulti funktioniert auf dem Folklorefest aber nicht als Ersatz für unsere Identität!