Ein Kommentar von Nicole Di Bernardo:

Es ist kaum vorstellbar, wie sich jene 28-Jährige fühlen muss, deren neun mutmaßlichen Vergewaltiger in Wien derzeit vor Gericht stehen.

Die Angeklagten, Flüchtlinge aus dem Irak, hatten die alkoholisierte und nicht mehr ansprechbare Frau in der Silvesternacht vor einem Lokal angetroffen. Sie nahmen das hilflose Opfer mit in eine Wohnung, wo sie sich an ihr vergingen. Aber nicht genug, dass die Betroffene diese Ereignisse im Zuge der Verhandlungen noch einmal durchleben muss, sieht sie sich darüber hinaus auch noch mit grausamen Anschuldigungen von Seiten der Täter konfrontiert. Es wäre ihre eigene Schuld gewesen und sie habe alle sexuellen Handlungen gewollt, wird dem Richter gegenüber behauptet. Ein Verteidiger vermutet, das Opfer habe unbewusst falsche Signale ausgesendet und versucht somit die Vergewaltigungen zu rechtfertigen. Ein Hohn für die Frau, deren seelische Wunden wohl dadurch noch verschlimmert werden. Und so mancher Beobachter zweifelt an dem politischen System in Österreich, dass dieses schreckliche Schauspiel überhaupt erst zulässt. Denn jene Männer, denen in unserer Heimat Schutz und Asyl gewährt wurde, treten zeitgleich das Leben dieser Frau mit Füßen und versuchen sie von der Opfer- in die Täterrolle zu drängen. Es gibt jedoch NIEMALS eine Ausrede für sexuelle Gewalt. Es ist und bleibt dies ein Verbrechen, das auch geahndet werden muss – zum Schutz aller Frauen.

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Immer mehr „Fake News“ sind in den Medien im Umlauf. Doch wie soll man mit diesem Phänomen umgehen? Zu dieser Frage hat der „Wochenblick“ am 9. März in Linz eine Veranstaltung organisiert.

Diese Männer sind eine Schande! 1