Nach einer lebensgefährlichen Attacke im Umfeld der Corona-Demo in Stuttgart mehren sich jetzt die Stimmen, welche den öffentlichen Widerhall des Vorfalls kritisieren.

Es war ein unglaublich brutaler und feiger Angriff des Antifa-Mobs, der sich am Samstag ereignete. Etwa 40 bis 50 Linksextremisten prügelten auf drei wartende Bürger ein, die sich an den Protesten gegen die Corona-Maßnahmen beteiligen wollten. Besonders pikant ist dabei, dass ein rechtes Bürgernetzwerk wissen will, dass die Angreifer angeblich aus dem linken gewerkschaftlichen Milieu gekommen sein dürften. Die Polizei ermittelt in der Causa wegen eines Tötungsversuches.

Dokufilmer Kaupert kritisiert Daimler-Reaktion

Scharfe Kritik an der überschaubaren öffentlichen Wahrnehmung übte jetzt Filmemacher Simon Kaupert. Dieser musste selbst bereits negative Erfahrungen mit der Skrupellosigkeit linksextremer Chaoten machen. Insbesondere fasst er dabei die ausbleibende Solidarität von Daimler ins Auge. Der Automobilkonzern ist dabei Arbeitgeber der schwerst verletzten Person.

Auf Twitter schrieb Kaupert Folgendes:

Stuttgart als Hotspot von Antifa-Gewalt

Aber nicht nur an Daimler regt sich die Kritik – denn auch massives Polizeiversagen steht im Raum. Denn eigentlich hätte nach einem Überfall auf den rechten Gewerkschafter Oliver Herburger nach der Demonstration vor drei Wochen klar sein müssen, dass Antifa-Extremisten es auch verstärkt auf Interessenten der Corona-Demos abgesehen haben.

Auch generell ist Stuttgart mittlerweile zum heißen Pflaster für politische Gewalt von linker Seite geworden. Alleine im letzten Halbjahr ereigneten sich mindestens sieben schwere Fälle, bei denen Linksextremisten mit körperlichen Übergriffen auf verschiedene Personen aus dem dritten Lager auffällig wurden. Eine härtere Gangart gegen linke Extremisten bleibt dennoch aus.