Während der Nachtgastronomie durch die frühen Sperrstunden Millionen entgehen, lassen sich Wiens Jugendliche das Feiern nicht nehmen. So feiern sie seit Wochen Open Air Festivals am Donaukanal.
Auf Mindestabstand und Maskenpflicht legen die Jugendlichen im Zuge ihres nächtlichen Treibens keinen Wert. Von der Polizei bleiben sie dabei unbehelligt.

„Corona ist vorbei!“

Mit Subwoofern und Discolichtern ausgestattet rücken ab 23 Uhr „ehrenamtliche Deejays“ an, um die Menge zu begeistern. Zuvor schließen auch die Lokale am Donaukanal. Anstatt im gediegenen Tel Aviv Beach oder der berüchtigten Diskothek Flex wird derzeit am Donaukanal Open Air gefeiert. Ein Ankömmling schreit: „Corona ist vorbei!“
Danach wird unter der Brücke getanzt:

Krisengewinner: Tankstelle

Für die nächtlichen Touren decken sich die Partywütigen mit Alkohol aus der nahegelegenen Tankstelle am Schwedenplatz ein. Um noch Alkopops, Bier und Spritzwein zu ergattern bilden sie eine lange Schlange vor der Filiale. Autofahrer weichen lieber auf andere Tankstellen aus, während die Inhaber vermutlich den Umsatz ihres Lebens machen.

Ärger über Sperrstunde in Kärnten

In Kärnten ärgerten sich Lokalgäste währenddessen über die Maßnahmen der Regierung, wie der Wiener Landtagsabgeordnete Udo Guggenbichler (FPÖ) in einem Video festhielt. Er kritisierte ÖVP und Grüne: „Ihr bringt die Wirtschaft und den Spaß um!“: