Manchmal ist das wachsame Auge der Bürger doch exakter, als das, was auf dem Papier steht. Denn viele Menschen konnten nicht glauben, dass ein offenkundig erwachsener Mann, der auf unschuldige Passanten einsticht, erst 18 Jahre alt ist. Dieser Verdacht erhärtete sich nun. 

Denn bei der Auswertung seines Handys stieß die Polizei auf ein pikantes Dokument. Ali Hassan (18) heißt demnach in Wirklichkeit Zaheer Hassan Mahmood – und ist bereits 25 Jahre alt. Demnach hätte er niemals als der „unbegleitete minderjährige Flüchtling“ gelten dürfen als welcher er bessere Asylbedingungen bekam. Am Freitag dankte er es dann der Aufnahmegesellschaft, indem er den Neuabdruck von Mohammed-Karikaturen in einem Satire-Magazin als Vorwand nahm, Passanten mit einer Machete schwer zu verletzen.

Ist auch das zweite Dokument eine Fälschung?

Zwar steht noch in den Sternen, ob das gefundene Ausweisdokument seine wirkliche Identität preisgibt, oder auch das nur eine weitere Fälschung sein könnte. Immer wieder landen nämlich Migranten, die teilweise über dutzende Identitäten verfügen, in den Schlagzeilen. Erst Anfang des Monats griff etwa die bayerische Polizei in einem Fernbus bei Lindau einen Algerier auf, für den die Fingerabdruck-Datenbank nicht weniger als 35 Treffer ausspuckte! Ein anderer Mann kassierte einst gar für 52 Identitäten Sozialhilfe.

Anschlag möglicherweise bereits früher geplant

Unabhängig davon stellt sich allerdings die Frage: Weshalb war der Bluttäter nicht einmal in einer islamistischen Gefährderliste – nämlich anscheinend unter keiner seiner beiden Identitäten. Dabei wurde er unter dem Fake-Namen Hassan Ali bereits einschlägig auffällig. Denn vor wenigen Monaten stand er bereits mit einem Fleischermesser an einem Pariser Bahnhof – dieser Fall führte sogar zu einem Gerichtsprozess wegen unerlaubten Waffenbesitzes, wie die Krone berichtet.

Vater des Terroristen ist stolz auf seinen Sohn

Möglicherweise plante er schon damals einen Anschlag. So oder so – zumindest muss sich der Tatverdächtige nicht darum sorgen, Schande über seine Familie gebracht zu haben. Denn wie die Hindustan Times berichten, erklärte der Vater des Attentäters gegenüber einem pakistanischen Online-Medium, dass er auf seinen Sohn „stolz“ sei. Mit seiner Attacke habe er „großartige Arbeit geleistet“.

Er plädiert daher, dass die pakistanische Regierung den (offenbar nicht ganz so) jungen Mann „nach Hause“ holen. Sein Sohn Hassan habe „der Sache des Islam einen Dienst erwiesen“ und als muslimisches Land solle man das goutieren, so das Argument.

Studie: Zwei von fünf Migranten geben falsches Alter an

Dass der mutmaßliche Terrorist in Wirklichkeit viel älter ist, überrascht heutzutage keinen mehr. Was lange als vermeintliche „rechte Verschwörungstheorie“ galt, wies eine Studie unter deutschen „minderjährigen Migranten“ im Vorjahr nach. Dafür untersuchte man 600 angebliche Jugendliche mittels Röntgen der Handwurzel, des Kiefers oder des Schlüsselbeines.

Das Ergebnis war eindeutig: Etwa 40 Prozent schwindelten – wohl aus Hoffnung um bessere Asylchancen und Bedingungen – beim Alter, waren längst volljährig. Dabei war dies noch eine konservative Schätzung, wie die Uni Münster als ausführende Einrichtung damals feststellte. Denn da man das Geburtsdatum nicht auf den Tag genau bestimmen konnte, zählte man Migranten innerhalb der Schwankungsbreite im Zweifelsfall als minderjährig.