Trotz zahlreicher Warnungen nimmt Deutschland täglich mehr totalitäre Züge an. Im Freistaat Sachsen wird derzeit ein geheimes Bauprojekt umgesetzt, das als „Corona-Knast“ dienen soll, wenn es fertig ist. Wer demnächst die Zwangsquarantäne bewusst verweigert oder bricht, landet zukünftig in der erzwungenen Unterbringung. Die Anstalt für unwillige Quarantäne-Fälle soll in der 2017 errichteten Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge in Dresden entstehen.

Geplant ist eine Mauer, die das Gelände umschliesst, und die Polizei soll das Gelände bewachen. Passend: Die angeschlossene Asyl-Kantine wurde bereits vor mehreren Jahren zum Hochsicherheitsgericht umgebaut.

Erst Psychiatrie, jetzt Knast

Anfang 2020 plante Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) bereits, „Quarantänebrecher“ in Psychiatrien unterzubringen. Der Idee folgte der Vorschlag, Quarantäne-Verweigerer in Hotels oder Krankenhäuser einzuweisen. Da Hotels nicht ausreichend gesichert sind und Krankenhäuser angeblich überlastet, wurden alle Ideen jedoch wieder verworfen. Jetzt kam der Plan wieder zum Vorschein – und das noch dramatischer als im letzten Jahr. Wer wiederholt die extremen Corona-Vorgaben der Regierung missachtet, soll zukünftig erst eindringlich ermahnt werden. Der Ermahnung folgt ein Bußgeld und wenn alles nichts hilft, soll die Einquartierung im „Corona-Knast“ erfolgen.

„Vorbereitet sein“

Notwendig ist ein Ort zur Zwangsverwahrung „renitenter“ Quarantäne-Verweigerer bisher eigentlich nicht, da es in Sachsen keinen einzigen solchen Fall gibt, doch „wolle man vorbereitet sein“, hieß es von Seiten des Sozialministeriums

Mit der Errichtung einer derartigen Anstalt für Menschen, die sich den Anordnungen der Regierung nicht beugen wollen, erreicht Deutschland einen neuen Tiefpunkt. Es bleibt abzuwarten, wer letztlich alles im Corona-Knast landet. Dass solche Pläne überhaupt auf dem Tisch der Deutschen Bundesregierung liegen, ist ein Skandal für sich. (AA)