Ein besonders dreister Drogendealer aus Afghanistan nutzte ausgerechnet sein Zimmer in der Asylunterkunft als Drogenlager und Cannabis-Labor. Der 28-Jährige wurde am 23. Juni von der Linzer Polizei festgenommen. Er steht im Verdacht seit Mai 2016 mit Drogen gedealt zu haben.

„Kunden“ waren Minderjährige

Der 28jährige Mann aus Afghanistan kam nach Österreich, um hier Asyl zu erhalten. Doch das für Asylwerber vorgesehene Taschengeld, die Verpflegung und das Zimmer in der Asylunterkunft reichten dem Mann offenbar nicht. Mit Drogengeschäften wollte er scheinbar sein Einkommen massiv aufbessern. Der Asylwerber soll Cannabis mitunter auch an Minderjährige gewerbsmäßig verkauft haben. Als Tatort dienten dazu öffentliche Plätze mitten in Linz. Der Dealer war bestens ausgestattet: Die Polizei fand im Zimmer in der Asylunterkunft knapp 200 Klemmtüten, eine Feinwaage und Bargeld. Die Staatsanwaltschaft Linz ordnete die Einlieferung des Beschuldigten in die Justizanstalt Linz an.

 

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