Nach dem jüngsten Vorfall eines gefährlichen Asylwerbers werden Stimmen aus der Politik laut, welche die zügige Abschiebung des Gambiers fordern. 

Es ist ein unfassbarer Fall, der sich am Mittwochmorgen in Thalham (Gde. St. Georgen im Attergau / Bezirk Vöcklabruck) abspielte. Ein Gambier (25) wurde dort gegen alle vier anwesenden Mitarbeiter des Infopoints der Betreuungsstelle West grob ausfällig.

Morddrohung wegen Verlegung nach Tirol

Er schrie mehrmals: „I will kill you all“ („Ich werde euch alle töten!“). Grund für seinen Ausraster war die geplante Verlegung des Afrikaners in eine Unterkunft in Fieberbrunn (Bezirk Kitzbühel) im Tiroler Unterland. Neben einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Wels erließen die Verantwortlichen eine Wegweisung von der Betreuungsstelle.

FP-Mahr: „Abschieben und nicht wegweisen“

Diese Maßnahme geht dem freiheitlichen Klubobmann Herwig Mahr nicht weit genug. „Abschieben und nicht wegweisen“  sei die „einzige Maßnahme, mit der die Sicherheit im Umkreis dieses Gefährders wiederhergestellt werden kann“. Eine Ausweisung aus Österreich sei zudem „die einzig richtige Konsequenz im Sinne unserer heimischen Bevölkerung“.

Der Asylwerber habe durch sein gewalttätiges Verhalten sein Gastrecht jedenfalls verwirkt, so der FPÖ-Politiker zum besorgniserregenden Vorfall. Man dürfe bei solchen Sicherheitsgefährdern „keine Minute länger“ zusehen, so Mahrs Resümee.