Der Wirbel um „Liste Pilz“-Klubobmann Peter Kolba hat sich gerade etwas gelegt: Doch jetzt sorgt ein neuer Twitter-Auszucker für Aufsehen. Florian Klenk, Chefredakteur der Wiener Stadtpostille „Falter“, die ihre Wurzeln in der linksextremen Hausbesetzerszene hat, macht in einem Tweet seinem Unmut über „sieben Burschen“ Luft – und das auf ziemlich deutliche Art und Weise.

Ein Beitrag von „wochenblick.at“-Chefredakteur Johannes Schüller

„Respekt und Moral“ fehlen

Dieser Rundumschlag hat es in sich! „Wenn man den sieben Burschen im Zug zuhört wie sie über Ehre, Islam, Ficken und Frauen reden würde man gerne mal deren Mütter und Väter fragen, was sie ihren Kindern in den letzten fünf Jahren an Respekt und Moral vermittelt haben“, schrieb Klenk am Dienstagnachmittag.

Die Wut zittert förmlich zwischen den Zeilen hervor, Klenk verzichtete auf Beistriche. An diese Zugfahrt, die er wohl mutmaßlich selbst zurückgelegt hat, dürfte der „Falter“-Chefredakteur noch einige Zeit zurückdenken.

Auf wen traf Klenk?

Pikant: Klenk geht nicht näher auf die Hintergründe der sieben Burschen ein. So bleibt es ein Geheimnis, ob er beispielsweise tobenden Türken, grantelnden Grazern, lüsternen Libanesen, streitlustigen Südschweden oder betrunkenen Burschenschaftern begegnet ist.

Freilich kann auch nicht dezidiert ausgeschlossen werden, dass der passionierte Medien-Experte nicht im links-liberalen Freundeskreis durch die Nennung eventueller Migrationshintergründe anecken wollte. Dürfte doch auch Klenk noch das Twitter-Standgericht gegen Peter Kolba, der den Tweet eines Identitären-Aktivisten geteilt hatte, in guter Erinnerung sein.

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Nutzer teilen Erfahrungen

Klenk scheint mit seinem Tweet jedenfalls einen Nerv getroffen haben. So mancher Nutzer pflichtet ihm bei, berichtet von eigenen Erlebnissen:

FPÖ-Politiker stimmt Klenk zu

Auch der FPÖ-Nationalrat Christian Höbart pflichtet Klenk bei, gibt sich zugleich sehr illusionslos:

Negative Erfahrungen mit Migranten

Zahlreiche Nutzer bemerken zudem, dass sie vor allem bei jungen Migranten leider negative Erfahrungen hätten sammeln müssen. Ein Kommentator berichtet vom Leid der Freundin in Berlin, ein anderer spielt auf Konflikte mit rabiaten jungen Türken und Muslimen an.

Kommentare: Klenk schweigt sich aus

Auf die zahlreichen Kommentare zu seinem Tweet reagierte Klenk bisher nicht vernehmbar. Ein Nutzer äußert indes harsche Kritik an dem „Falter“-Chefredakteur:

Mutige Reportage über Migrantenkriminalität

Fest steht: Mit diesem Tweet dürfte Klenk wieder mal einen empfindlichen Nerv seiner Leser getroffen haben. Für Aufsehen sorgte bereits vor kurzer Zeit ein Bericht aus dem „Falter“, in dem die Autoren den Problemen von Wiener Lokalen mit rabiaten Asylanten auf die Spur gingen („Wochenblick“ berichtete).

Der einschlägig linke „Falter“ zitiert unter anderem den Betreiber eines sogenannten „Beisls mit Charakter“, das „Fuck FPÖ“-Aufkleber angebracht hat. Dieser hätte an einem Wochenende über 80 Taschendiebstähle im Lokal gehabt und die Umsätze seien um die Hälfte gesunken, weil Stammgäste und Frauen zuhause bleiben würden. Es sind dabei in erdrückender Mehrheit kriminelle Migranten, die den gutbürgerlich-linken Gürtel-Lokalen nun große Probleme bereiten.

Klenk hat Probleme mit Geschirrspüler

Auf Twitter gelingt es dem „Falter“-Chefredakteur immer wieder, die Aufmerksamkeit seiner „Follower“ auf sich zu ziehen. So berichtete er jüngst auch über scheinbar lapidare Probleme mit seinem jugendlichen Geschirrspüler.

„Wenn der relativ junge Geschirrspüler das Geschirr nicht trocknet und der Gornje Werkskundendienst sagt: ‚Das gehört so‘ und sich dafür auch noch bezahlen lässt“, ärgert sich Klenk auf Twitter.

Fans helfen

Seine Fans nehmen Anteil, geben dem passionierten Hausmann Tipps. „War bei meinem Siemens auch so. Man kann die Trocknungszeit verlängern. In der Bedienungsanleitung nachlesen, ob das bei G auch möglich ist“, schreibt eine Nutzerin.

Eine andere hingegen empfiehlt Produkte, die in westeuropäischen Staaten hergestellt werden, nennt dabei auch klipp und klar Nationen, die sie mutmaßlich in der Herstellung von Spülmaschinen als federführend erachtet: „Günstigen Miele kaufen, einen ohne Schinickschnack. Hält lange, spült und trocknet gut, wird in Deutschland/Österreich hergestellt.“ (sic!)

Klarspüler-Menge wichtig

Ein Künstler und Unternehmer aus Wien, der von sich behauptet, „allergisch auf Rassismus, Ignoranz und Servietten“ zu sein, weist indes auf eine ausreichende Menge Klarspüler hin, warnt vor schlechten Trocknungsergebnissen bei Unterdosierung: