Seit Dienstag feiern gläubige Muslime das „Opferfest“, zu dem jährlich zahlreiche Tiere nach islamischen Ritus geschächtet werden. Unser Bundespräsident Alexander Van der Bellen nahm das auf Twitter nun zum Anlass, um „allen Bürgerinnen und Bürgern, die in diesen Tagen das Opferfest feiern“ ein „friedvolles Fest“ zu wünschen.

Den Tweet versah Van der Bellen zudem mit dem muslimischen Fest-Wunsch „Eid Mubarak“ – als Hashtag.

Viele Schächtungen zum Opferfest

Die Kommentare unter dem Tweet fallen indes unterschiedlich aus. Während Kritiker unseren Bundespräsident scharf kritisieren und sogar beleidigen, bedanken sich Fans des ehemaligen Grünen-Chefs.

Tatsächlich sind die rituellen islamischen Schächtungen immer wieder Anlass für heiße Diskussionen. Kritiker bemängeln, dass das Ritual, bei dem dem lebenden Tier die Kehle mit einem speziellen Messer durchtrennt wird, oft mit großen Schmerzen verbunden sei. Denn die Schächtung erfolgt sehr oft ohne vorherige Betäubung – das Tier lässt man ausbluten.

alexander van der bellen opferfest

Neue Polit-Fehde zwischen Vilimsky und VdB?

Der FPÖ-Generalsekretär und EU-Parlamentarier Harald Vilimsky kritisiert auf Facebook die deutschen Sozialdemokraten. Diese hatten – ähnlich wie Van der Bellen – den Muslimen ein „gesegnetes Opferfest“ gewünscht. „Die deutschen Sozialisten wünschen zum islamischen Schlachtfest alles Gute. Das sind die engsten politischen Freunde von SPÖ-Chef Kern, Lercher und Co. Alles klar?“, schreibt Vilimsky.

Bereits vor wenigen Wochen hatte Vilimsky Van der Bellen scharf kritisiert, ihn zur politischen Neutralität angesichts seines Amtes als Bundespräsidenten ermahnt („Wochenblick“ berichtete). Jetzt könnte die Polit-Fehde anlässlich VdBs Glückwünschen zum islamischen Opferfest erneut aufleben! Denn Vilimsky gilt als scharfer Kritiker des blutigen islamischen Schächtungs-Ritual.

Video mit Opfertier im Kinderwagen schockt

Wenig später teilte der FPÖ-Generalsekretär ein schockierendes Video, das mutmaßlich aus der süditalienischen Stadt Neapel stammt. „Im Kinderwagen(!) festgezurrt wird ein Opfertier zum Schächten (Kehle durchschneiden) gebracht. Wie pietätlos und unmenschlich manche sein können“, kommentiert Vilimsky das Schock-Video.

Das Video wurde ursprünglich vom italienischen Vizepremier und Innenminister Matteo Salvini veröffentlicht: