Die Haselmaus ist keine Maus im eigentlichen Sinne, sondern der kleinste Vertreter europäischer Bilche, auch als „Schlafmäuse“ bekannt.

Sie ist verwandt mit Siebenschläfern, Gartenschläfern und Baumschläfern, die allesamt eine Gemeinsamkeit aufweisen: Einen langen, ausgedehnten Winterschlaf. Bis April werden die scheuen Nager noch gemütlich in ihren gut versteckten Nestern schlummern.

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Bei Forschern sehr beliebt

Die namensgebende Nuss ist der Haselmaus eine wichtige Nahrungsquelle. Zwei, drei gesammelte Nüsse pro Nacht reichen ihr aber. Unter Säugetierforschern sind die Tierchen extrem beliebt. Erstens, weil sie absolut nicht beißen und zweitens, weil ihre Nester so köstlich nach Tee duften sollen.

Bei der englischen Schriftstellerin Jane Austen kann man nachlesen, es soll früher guten Einfluss auf die Ausbildung der häuslichen Fähigkeiten junger Damen gehabt haben, ein Haselmäuschen großzuziehen. Ein Indiz dafür, dass das Wildtier des Jahres 2017 früher noch öfter in der Nähe von Menschen gelebt hatte.