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Das Urteil unserer Leser war eindeutig: Wer Österreich liebt, der darf dem UN-Migrationspakt nicht zustimmen!

Als der „Wochenblick“ bereits Anfang dieses Jahres in die Berichterstattung über den UN-Migrationspakt eingestiegen ist, wurden wir von vielen Seiten dafür angefeindet. So wurde uns vorgeworfen, wir würden damit Verschwörungstheorien verbreiten oder Hass auf Flüchtlinge und Migranten säen.

Ein Kommentar von Chefredakteur Christian Seibert

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„Wochenblick“ mit dem Herz bei den Lesern

Es war zu beobachten, dass insbesondere jene Medien, die für sich gerne die Erfüllung eines politischen Ehrenkodex‘ reklamieren, so gut wie gar nicht über das im Internet bereits viel diskutierte Vertragswerk berichteten. Taten Sie dies doch, geschah das auf sehr abgehobene Art und Weise.

Auch wenn unsere Mitbewerber aus dem links-liberalen Spektrum die Sorgen und Nöte jener Bürger, die mit gewisser Sorge auf die Entscheidung zu dem Vertragswerk blickten, als banal oder gar rechtsradikal abqualifizierten, waren wir bei diesem wichtigen Thema von Anfang an ganz nah bei unseren Lesern.

Perfider Pakt gegen die Bürger

In den vergangenen Monaten haben uns hunderte Zuschriften zu diesem Thema erreicht, bei deren Analyse sich schnell herauskristallisierte, dass die überwiegende Mehrheit unserer Leser den UN-Migrationspakt ablehnt. Das hat uns dazu veranlasst, noch detaillierter über das Vertragswerk und seine möglichen Folgewirkungen hinzuweisen.

In der Aufbereitung des Themas haben wir auch immer darauf hingewiesen, dass der UN-Migrationspakt auch bei Zustimmung Österreichs keinen bindenden Charakter haben wird. Ein Faktum, das übrigens von Seiten der Europäischen Union in den Vertrag reklamiert wurde. Unsere Berichterstattung zu dem Thema erreichte in den sozialen Netzwerken hunderttausende Menschen pro Monat.

stefan kappacher orf
Der umstrittene ORF-Kommentator Stefan Kappacher betont, „rechte Plattformen“ hätten seit Wochen gegen den Pakt getrommelt.

ORF wütend auf Alternativ-Medien?

Als wir Anfang Oktober exklusiv darüber berichteten, dass Bundeskanzler Sebastian Kurz erwägt, den Migrationspakt im Dezember in Marokko zu akklamieren, war der Sturm der Entrüstung groß. Ähnlich werden wohl auch die Reaktionen gewesen sein, die an das Bundeskanzleramt gerichtet waren.

Ob es nun die klare Haltung von Vizekanzler Heinz-Christian Strache, der stets die Ablehnung des Vertrages forderte, oder der Aufschrei der Bürger war, die zu einem Umdenken des Bundeskanzlers geführt hat, bleibt dahingestellt: Der ORF-Journalist Stefan Kappacher geht gar davon aus, dass die Berichterstattung von Zeitungen wie dem „Wochenblick“ einen Einfluss auf die Entscheidung der Bundesregierung gehabt haben könnte.

Ein Ja zu Österreich

Sei es, wie es sei: Für mich zeigt die Entwicklung, dass es für unser Medium richtig war, das Thema seriös aufzubereiten und auf die Verantwortlichkeit der Politik hinzuweisen, um eben genau jenen Verschwörungstheorien entgegenzutreten, die supranationalen Organisationen wie der UN gerne angeheftet werden.

Und zu guter Letzt wird deutlich, dass sich Österreich nun in der glücklichen Lage befindet, mit Sebastian Kurz und Heinz-Christian Strache zwei starke Typen an der Spitze einer Regierung zu haben, die Volkes Wille auch dann durchsetzt, wenn sie mit Gegenwind zu rechnen hat. Insofern war das Nein zum Migrationspakt ein deutliches Ja zur Demokratie und zu unserer Heimat Österreich…