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Ein junges Touristenpaar wurde am beliebten Aussichtsberg Philopappos bei Athen von einer Migranten-Gang bedroht und ausgeraubt. Die Täter gingen dabei äußerst skrupellos vor. Der junge Mann stürzte 20 Meter die Felswand hinunter und starb später laut einem Bericht von „Iefimerida“ im Krankenhaus.

Ein Bericht von Kornelia Kirchweger

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Freundin musste Tod mit ansehen

Die Ferien in Griechenland wurden für einen 25-Jährigen, der in Glasgow studiert und seine 23-jährige Freundin aus Portugal zum Horror. Die beiden saßen auf der Anhöhe und filmten die schöne Aussicht. Gegen 23 Uhr näherten sich drei Männer, mutmaßlich Afghanen oder Pakistaner, bedrohten sie mit einem Messer und verlangten Geld.

Zwei der Angreifer hielten den Freund fest, der Dritte entriss dem Mädchen die Tasche, in der sich Handy, Pass und Kreditkarten befanden. Vor Angst wie gelähmt, hörte sie plötzlich einen Schrei und sah noch, wie ihr Freund die Felsen hinunterstürzte. Die Angreifer liefen davon, das Mädchen rief die Polizei.

Gangs wüten seit Monaten

Der junge Mann starb später an den schweren Sturz-Verletzungen im Spital. Die junge Frau konnte weder mögliche Verdächtige identifizieren noch konnte sie sagen, ob ihr Freund gestoßen wurde oder beim Versuch ihr zu helfen, ausrutschte. Wie gefährlich die Absturzstelle ist, sieht man auf diesem Video:

20 Pakistaner festgenommen

In der Umgebung der Akropolis, des Philopappou-Ausflugsberges, bei Thaeia und Monastiraki kommt es seit Monaten zu ähnlichen Zwischenfällen. Schon vor drei Monaten nahm die Athener Polizei insgesamt 20 Pakistaner fest, die sich in Gangs organisiert hatten und Touristen bedrohten und ausraubten.

Wie auch das griechische Online-Portal „Skai“ berichtet, gingen die Gang-Mitglieder dabei sehr brutal vor. Die Methode war immer die gleiche: In den Abendstunden umzingelten sie ihre Opfer und erzwangen mit vorgehaltenem Messer die Herausgabe von Geld, Handy und andere Wertgegenstände. Wer sich wehrte wurde niedergestochen.