Den Schock ihres Lebens musste Anfang dieser Woche eine Linzerin erleben, als sie am Linzer Froschberg in ihrer eigenen Dusche von Einbrechern überrascht wurde. Die Polizei sprach gegenüber den Oberösterreichischen Nachrichten von einem „dummen Zufall“ und irritierte damit viele Mitbürger. Die Täter räumten am selben Abend noch zwei andere Objekte aus. 

Die Dame, die am noblen Linzer Froschberg lebt, war erst vor wenigen Minuten von der Arbeit nach Hause gekommen.  In ihrer normalen Tagesroutine hatte sie die Alarmanlage abgestellt und wollte sich als erstes einmal eine warme Dusche gönnen. Laut Angaben der Polizei war das Licht im Badezimmer von außen nicht einsehbar. Deshalb geht man davon aus, dass die Einbrecher vermuteten, ungestört leichte Beute machen zu können.

Einbrecher standen plötzlich im Badezimmer

Die Täter drangen durch die Terrassentür ins Haus ein, durchstreiften alle Zimmer und entwendeten Geld und Schmuck. Dann öffneten sie die Tür zum Badezimmer und sorgten für eine Schocksituation, die man keinem Menschen wünschen möchte.

Gegenüber den Oberösterreichischen Nachrichten, die uns den genauen Zeitpunkt und das Alter des Opfers schuldig blieben, gab die Dame an, im ersten Schreck laut geschrien zu haben. Die Einbrecher waren möglicherweise genauso überrascht und suchten zum Glück sofort das Weite. Am selben Abend wurden in der direkten Umgebung noch zwei weitere Häuser ausgeräumt, wobei nicht bekannt ist, ob diese Taten zuvor oder danach stattfanden.

Ein ganz blöder Zufall

Die Polizei äußerte sich gegenüber Medienvertretern mit den Worten „Pech“ und „blöder Zufall“, was viele Leser irritierte. Denn die vielleicht nicht ganz durchüberlegte Aussage suggeriert, dass Wohnungseinbrüche schon zur Normalität gehören. Die Täter würden aber sonst aus listigem Selbstschutz darauf achten, in leere Wohnungen und Häuser einzubrechen.

Wachsamkeit empfohlen

Etwas lebensnäher ist die Empfehlung, aufmerksam zu beobachten, ob sich rund um sein Wohnhaus eventuell wiederholt fremde Personen aufhalten. Dann solle man proaktiv die Polizei informieren, die hinsichtlich Dämmerungseinbrüchen zur Zeit besonders wachsam ist. Ebenso werden Zeitschaltuhren empfohlen, die in der Wohnung die Anwesenheit von Bewohnern simulieren.