Dienstagabend fand in Steyr erneut unter dem Motto „Eine Kerze für Steyr“ eine Gedenkveranstaltung für die von einem laut exklusiven „Wochenblick“-Recherchen mutmaßlich bereits 28-jährigen Afghanen grausam getötete 16-jährige Michelle F.  (wir berichteten) statt. Rund 100 Menschen hatten sich dazu bei Minusgraden am Steyrer Stadtplatz versammelt.

„Wir gedenken den Opfern einer falsch verstandenen Willkommenspolitik. Möget ihr in Frieden ruhen. Eure tragischen Schicksale sollen den verantwortlichen Politikern die Augen öffnen“, sprach eine junge Frau bei der Veranstaltung ins Mikrofon. Trotz eisiger Kälte ließen sich 100 Leute nicht davon abhalten, erneut eine würdevolle Trauerfeier abzuhalten.

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FP-Gemeinderat aus Linz sprach

Lokale Vertreter der Politik konnten sich wieder nicht dazu entschließen, der Mahnwache beizuwohnen. Einzig der Linzer FP-Gemeinderat Wolfgang Grabmayr war anwesend, hielt einen Redebeitrag und kritisierte die 68er als Verantwortliche der heutigen gescheiterten Willkommenskultur.

Zahlreiche Besucher hielten Andacht an das 16-jährige Opfer.

Erinnerung an Wiener Neustädter Opfer

An der Steyrer Mahnwache wurde auch an das grausame Schicksal von Manuela K., deren Leichnam vor etwas mehr als einer Woche in einer Parkanlage in Wiener Neustadt aufgefunden wurde, gedacht. Als dringend tatverdächtig gilt seitdem deren Exfreund Yazan A., ein mehrfach vorbestrafter Asylwerber aus Syrien. Für beide Verdächtige gilt die Unschuldsvermutung.