„Es sind die Lebenden, die den Toten die Augen schließen. Doch es sind die Toten, die den Lebenden die Augen öffnen“, hieß es bei der ersten Mahnwache für die jungen Michelle F., die mutmaßlich durch einen Asylwerber aus Afghanistan in ihrem Kinderzimmer ermordet wurde.

Die Organisatoren von „Eine Kerze für Steyr“ sorgen auch weiter dafür, dass so viele Augen wie möglich geöffnet bleiben und Opfer wie Michelle F. nicht schon nach wenigen Tagen in der Hektik des Alltags in Vergessenheit geraten. So wird morgen – 22. Jänner 2019 – um 19 Uhr bereits die nächste Mahnwache am Stadtplatz von Steyr stattfinden…

Mit Kerzen gegen das Schweigen vorgehen

Die Politiker in Steyr hüllen einen Schweigemantel über den grausamen Asyl-Mord an Michelle (16). Sie sind einfach zur Tagesordnung übergegangen –
Wir nicht“ – heißt es heute in einem Posting auf der Facebook Seite der Aktion.

700 Menschen bei Trauerzug in Wiener Neustadt

Die junge Michelle war leider nicht das letzte Opfer, das durch die Hand eines Asylwerbers zu Tode kam. So wurde vor wenigen Tagen in Wiener Neustadt eine ebenfalls erst 16-Jährige, die Schülerin Manuela K., von einem Asylwerber aus Syrien ermordet.

An einem Trauerzug für Manuela beteiligten sich weit über 700 Menschen! Ein deutliches Zeichen, dass die erstärkte Zivilgesellschaft nicht plant, angesichts der Spirale der Gewalt durch Asyl-Täter, zum Alltag überzugehen.

Ein Zeichen, das morgen auch in Steyr wieder gesetzt werden wird.

Für die mutmaßlichen Täter gilt indes die Unschuldsvermutung.