Anfang Februar trat der maskenbefreite pensionierte Beamte Helmut Egel (69) an den Wochenblick heran, um seinem Ärger Luft zu machen. Grund: Er wurde trotz ärztlichen Attests aus mehreren Einkaufszentren komplimentiert. Auch in der LentiaCity in Linz/Urfahr wurde sein gültiges Maskenattest ignoriert! Jetzt, nach dem Bericht im Wochenblick, scheint die LentiaCity Atteste zu akzeptieren!

Gerade auch für andere vorerkrankte Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen dürfen, wurde Herr Egel damals aktiv: „Mir geht es nicht nur um mich – mir geht es auch um viele Menschen da draußen, die so wie ich an einer Vorerkrankung leiden und ohne Maske bzw. mit Attest abgewiesen werden.“ Er selbst kann bzw. darf nach einer zweifachen Lungenembolie und einem Lungeninfarkt im Jahr 2019 keine Maske tragen.

Riesenerfolg: Attest wird jetzt akzeptiert!

Wochenblick fragte damals bei den Betreibern der Einkaufszentren nach und erhielt keine oder ablehnende Reaktionen bezüglich des maskenfreien Einkaufens mit ärztlichem Attest (Wochenblick berichtete). Die Einstellung der Betreiber scheint sich mittlerweile allerdings geändert zu haben, denn vor kurzem wurde der Redaktion ein Bild des Einganges der LentiaCity zugespielt. Dort prangt nun ein riesiges Hinweisschild, das auf die Maskentragepflicht im Einkaufszentrum hinweist. Doch auch folgender Vermerk steht dort deutlich zu lesen: „Für eine Befreiung von der Maskenpflicht halten Sie bitte Ihr ärztliches Attest bereit.“

Was Widerstand bewegen kann

Dank des Aktivwerdens des Mut-Pensionisten hat sich die Lage zumindest in der LentiaCity für alle per Attest Maskenbefreiten nachweisbar verbessert. Ein Erfolg, der zeigt, dass Widerstand gegen solche gesetzwidrigen Willkürhandlungen zielführend ist und etwas verändern kann. Wir danken Herrn Egel für seinen Einsatz! Die Wochenblick-Redaktion freut sich mit ihm und allen anderen, die von dieser Entwicklung profitieren und jetzt, so wie gesetzlich vorgeschrieben, mit ihrem gültigen ärztlichen Attest stress- und sorgenfrei einkaufen können. Widerstand bringt‘s!

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