Immer mehr besorgte Eltern wenden sich an den Wochenblick. Der Testzwang für Jugendliche ist in vollem Gange. Aber auch der Impfdruck auf die Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird stetig erhöht. Eine Teilnahme am öffentlichen Leben, ist nur unter Erfüllung dieser strengen Auflagen möglich. Freiwilligkeit existiert nur mehr auf dem Papier. Der Uni-Besuch oder der Erhalt einer Lehrstelle werden Test- und Impfvermeidern zunehmend verunmöglicht.

Von Maria Adler

Maria Leb war selbst bis Februar als Schulassistentin tätig. Für sie war es bereits in ihrem täglichen Berufsleben schwer zu ertragen, dass die Kinder in der Mittelschule unter den Corona-Maßnahmen derart zu leiden haben.

Aus Gruppenzwang zur Impfung

Als Mutter einer Studentin ist sie verzweifelt, weil ihr zu Ohren kam, dass es bereits an den Fachhochschulen Impfangebote gäbe: „Ich bin wirklich geschockt. Ich habe erfahren, dass sich in einer Fachhochschule in Graz die Studenten bereits impfen lassen konnten. Nach außen wird das aber nicht großartig kommuniziert. Es dürfte sich auch ein Großteil der Studenten impfen haben lassen. Ob die wenigen Nichtgeimpften nicht doch auch dem Druck nachgeben, ist fraglich. Da frage ich mich, wie viele der Eltern gar nicht wissen, dass ihre mittlerweile studierenden Kinder bereits geimpft sind.“

Maria Leb ist besorgt. Der Gruppenzwang zum Impfen sei vor allem an den Unis groß.

Durch „Fachvorträge“ über die Impfung und Gruppendruck würden sich viele der Studierenden wohl zur Impfung überreden lassen, ist sich die besorgte Mutter sicher. Der Wochenblick berichtete bereits im März über den Gruppenzwang zur Impfung.

Essen vegan und bio – trotzdem lassen sie sich „Genimpfung“ spritzen

Durch diese einseitige Impfpropaganda würden leider medizinische Fakten über die Impfung außer Acht gelassen. „Es handelt sich doch bei dieser Impfung eindeutig um eine Gentherapie, das wurde schon so oft kommuniziert. Ich kann da die jungen Menschen nicht verstehen“, sagt Maria Leb betrübt. „Einerseits schauen sie, dass sie nur vegan und bio essen und dann lassen sie sich ungeprüft eine „Genimpfung“ spritzen. Es weiß doch noch keiner, was da noch für Langzeitschäden entstehen.“, gibt die besorgte Mutter zu bedenken.

Bittere Erfahrung: Keine Lehrstelle ohne Corona-Test

Ähnliche Erfahrungen muss gerade Stephen Blach mit seinem 15-jährigen Sohn bei der Suche nach einer Lehrstelle und einem Praktikumsplatz machen. Er sei bei all den Auflagen und Maßnahmen schon außerordentlich schwierig, überhaupt in einem Betrieb schnuppern zu können. „Mein jüngster Sohn hätte sich liebend gerne um eine Lehrstelle beworben. Bei mehreren Betrieben haben wir angefragt. Ohne der Durchführung eines Tests vor Ort in den jeweiligen Betrieben, war nicht einmal ein Schnuppertag möglich.“, schildert der Vater die Hürden der Corona-Auflagen.

Stephen Blach warnt: Zukünftig werden nur noch Geimpfte eine Lehrstelle bekommen.

Test beim Hausarzt wird von Firmen nicht akzeptiert

„Mein Angebot, einen Test bei unserem Arzt durchzuführen, wurde jeweils abgelehnt. Es hieß, der Test müsse vor Ort in der jeweiligen Firma gemacht werden. Das ist sehr frustrierend. Weshalb wird den Menschen so ein Misstrauen entgegengebracht? Ich möchte mir doch aussuchen können, wer bei mir diesen Test durchführt. Dieser Person möchte ich vertrauen können. Und das Gleiche gilt auch für meinen Sohn. Wir sind überhaupt keine Verweigerer, aber dieser Zwang ist unerträglich.“ Die Auskünfte seien in den jeweiligen Firmen fast ident gewesen. Das Gespräch sei jeweils sehr freundlich verlaufen.

Weg geebnet: Keine Lehrstellung ohne Impfung

Lediglich als Nachfragen wegen der Tests kamen, kippte die Stimmung. Die Organisation der Tests leite eine Person in einer höheren Position, vermeintlich die Chefsekretärin. Diese wolle die Durchführung der Tests mit ihren eigenen Augen sehen, dass alles korrekt ablaufe. So dann die Antworten. „Was mir wirklich auf der Seele brennt, ist dieser immense Kontrollzwang, dem unsere Kinder mittlerweile ausgesetzt sind“, sagt Stephen Blach traurig. „Künftig wird es wohl auch keine Lehrstelle ohne Impfung mehr geben. Der Weg dafür wird gerade geebnet. Mein Sohn hat sich nun für eine Fernlehre entschieden. Er wird auf diesem Wege entweder die HAK oder HASCH absolvieren.“ Für seinen Sohn sei dies unter den derzeitigen Umständen die vernünftigste Lösung.

Mehr zum Thema: