Der Linzer SPÖ-Bürgermeister Luger hat offenbar kein Problem damit, dass das Rathaus zur Bühne fundamentalistischer Moslems wird. Eine vergleichbare Veranstaltung wurde in Wels vor zwei Jahren untersagt. In Linz fürchtet die SPÖ offenbar um die Gunst ihrer neuen Wähler.

Von Willi Huber

Schon im Jahr 2018 sollte der Präsident von Milli Görüs, Kemal Ergün, bei der ALIF-Jahreshauptverstammlung in Wels sprechen. Als Bürgermeister Rabl (FPÖ) sich konkret erkundigte, wer hinter diesen Organisationen steht, klingelten alle Alarmglocken. Denn die Milli Görüs wird in Deutschland vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bewertet. Die Stadt-ÖVP und SPÖ schlossen sich damals an, man untersagte die befürchtete Islamismus-Veranstaltung am Messegelände.

Radikale Moslems sollen im Rathaus feiern

In Linz, wo die SPÖ regiert, ist scheinbar alles anders. Dort dürfen radikale Moslems, denen mancherorts auch Islamismus vorgeworfen wird, ihre Veranstaltung gleich im Rathaus abhalten – inklusive einer Rede des Milli Görüs-Chefs. In einem Bericht der Oberösterreichischen Nachrichten rechtfertigte sich SPÖ-Landtagsabgeordneter Peter Binder dahingehend, dass Rathäuser und Volkshäuser dafür da seien, dass Vereine Veranstaltungen abhalten dürfen. Wer sich an den befremdlichen Tanz um eine Veranstaltung friedlicher Patrioten im Volkshaus Harbach erinnert, kann da nur noch den Kopf schütteln.

Abzulehnende Einladung an politischen Islam

FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr ist strikt gegen dieses Treffen, „denn die IGMG tritt in Deutschland offen für eine islamische Ordnung ein“. (Wochenblick berichtete). Nun meldete sich auch FPÖ-Stadtparteichef Markus Hein via Facebook zu Wort: „Dass diese Veranstaltung im Linzer Gemeinderatssaal stattfinden soll, ist eine Einladung an den politischen Islam, den ich kategorisch ablehne.“ Kritik kam auch von ÖVP-Chef Bernhard Baier: Er bezeichnete die SPÖ als „Wegbereiter für die Schaffung von Parallelgesellschaften.“ Beide fordern, dass die Zusage, das Rathaus als Veranstaltungsort nutzen zu dürfen, umgehend zurückgezogen werden muss.

Brisant ist zudem, dass bereits ein ALIF-Verein in der behaupteten zweiten Welle der vorgeblichen Corona-Pandemie zu einem gefürchteten Corona-Cluster wurde. Die ALIF-Moschee in Freistadt soll stark zur Verbreitung des Virus beigetragen haben.