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Kritiker befürchten, dass sich unter Umständen bald Babys im Sinne einer "Transgender-Ideologie" der Geschlechtsumwandlung unterziehen müssten. Erste Anzeichen einer entsprechenden "sanften Umerziehung" würde es bereits geben.

Wie der britische BBC berichtete, wurde der 27-jährige Mathematiklehrer Joshua Sutcliffe vom Dienst an der Cherwell Schule im englischen Oxfordshire suspendiert, weil er eine Schularbeit seiner Mädchenklasse mit dem Satz kommentiert hatte: „Gut gemacht, Mädchen“.

Ein Beitrag von Kornelia Kirchweger

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Der Vorwurf lautete auf „nicht gendergerechte Ansprache“ („misgender“) eines Schülers.

Das Kind empfand das Lob des Lehrers als Diskriminierung!

Null Toleranz für „Geschlechtsmissachtung“

Denn in dieser Klasse befindet sich ein als Mädchen geborenes Kind, das sich aber als „Bub“ fühlt. Sutcliffe, ein christlicher Pastor, entschuldigte sich für den „Versprecher“, was ihm aber nichts nützte. Er persönlich glaube, dass das biologische Geschlecht durch Geburt definiert werde.

Seine Überzeugung dränge er aber niemandem auf. Er sei immer bestrebt, seine Schüler feinfühlig zu behandeln und vermeide etwa Begriffe wie „er“, „sie“, etc. und nenne die Kinder nur bei ihren Namen.

„Umwandlung“ häufig schon bei 10-Jährigen

In England haben offiziell immer mehr junge Menschen Probleme mit ihrer „Geschlechtsidentität“. Über 2.000 Jugendliche, Tendenz steigend, zwischen drei und 18 Jahren haben sich allein im letzten Jahr in einem Spezialinstitut (Gender Development Identity Service – GIDS) behandeln lassen.

Von diesen wurden 1.400 „weiblich“ geboren. Und es wollen mehr Mädchen ihr Geschlecht ändern als umgekehrt.

Bei „Gender Mainstreaming“ waren die Grünen in Österreich immer ganz vorne mit dabei.

Hormonblocker für Jugendliche

Die „Daily Mail“ berichtete schon im Juli, dass seit Jänner 2017 rund 1.000 Jugendliche mit „Hormonblockern“ behandelt werden. Über 25 Prozent davon sind unter 14 Jahren.

Die Behandlung stoppt die Entwicklung der Geschlechtsorgane, Brüste, Behaarung. Damit will man den Jugendlichen Zeit geben „sich selbst zu finden“. Den Ärzten werde damit eine spätere Operation zur Umwandlung des Geschlechtes erleichtert.

Transgender als Vorbild

Der rapide Anstieg dieser Fälle hängt auch mit der Aufhebung der früheren Altersgrenze von 16 Jahren zusammen. Jetzt werden schon 10jährige mit „Pubertätsblockern“ behandelt.

Zudem seien die häufig in Shows und Promi-Magazinen präsentierten Transgender oder Stars mit Geschlechtsumwandlung Vorbilder für Pubertierende.

Grüne: Hört endlich auf mit diesem Genderwahn!
„Wochenblick“-Redakteurin Nicole Di Bernardo kritisierte mehrmals den Gender-Wahn scharf.

US-Wissenschaftler: riskantes Experiment

Professor Gary Butler vom GIDS verteidigte den Einsatz der Blocker, sie seien ein Segen für die Betroffenen. Kritiker dieser Behandlung würden vergessen, dass die Pubertät für jugendliche Transgender ein Riesenstress sei.

Heftige Kritik kommt von amerikanische Wissenschaftlern. Die Pubertäts-Blocker seien ein riskantes und wissenschaftlich nicht ausgegorenes Experiment. So könnte etwa das Knochenwachstum in der Pubertät beeinträchtigt werden, heißt es.

Problemlose Geschlechtsänderung möglich

Erwachsene können in England – ohne ärztliche Diagnose –  ihr Geschlecht ändern. Sie brauchen dazu nur mehr eine Grundsatzerklärung abgeben, dass das neu gewählte Geschlecht ein Leben lang gelten solle.