Die Eskalation linksextremer Gewalttäter ist seit Samstag um ein trauriges Kapitel reicher. Denn eine unüberschaubare Menschenmenge schlug und trat auf einen Teilnehmer der „Querdenken“-Demonstration in Leipzig selbst dann noch ein, als dieser bereits am Boden lag.

Wie das Meinungsmagazin „Tichys Einblick“ befindet, handelt es sich bei den Vorfällen um eine „deutliche Zäsur in einer zunehmen hysterischer und aggressiver werdenden Auseinandersetzung“, bei der „gewalttätige Verteidiger der Maßnahmen“ auf demonstrierende Kritiker einprügeln und dabei schwere Verletzungen in Kauf nehmen. Leipzig gilt seit Jahren als Hochburg der gewaltbereiten, linksextremen Szene.

Geschädigter wie durch ein Wunder nur leicht verletzt

So weit kam es letztendlich nicht, denn trotz des brutalen Übergriffs musste der Mann zwar ins Krankenhaus, trug allerdings nur leichte Verletzungen davon. Auch das darf bereits als Wunder gelten: Denn kurz nach 18 Uhr ließ eine mutmaßlich linksextreme Menschenmenge ihren Gewaltfantasien gegen Andersdenkende freien Lauf.

Dabei ließen die überzähligen Angreifer nicht einmal von ihrem Opfer ab, als dieses bereits hilflos am Boden lag. Mehrfach kam es zu Tritten gegen den Kopf, teilweise sollen sie sogar auf seinem Haupt herumgesprungen sein. Erst als ein Polizeibeamter einen Warnschuss in die Luft abgab, flüchteten die feigen Täter unerkannt.

Erinnerung an Brutalo-Attacke in Stuttgart im Mai

Es ist übrigens nicht der erste Vorfall in diesem Jahr, bei dem die terroristische Antifa mit massiver Gewalt gegen Teilnehmer von Maßnahmen-Demos vorgeht. Im Mai attackierte ein linksextremer Mob von 40-50 Personen drei Demogänger in Stuttgart. Einen der drei Männer verletzten sie dabei derart schwer, dass er mehrere Wochen lang im Koma lag. Schon in den Monaten zuvor war die Schwaben-Metropole zu einem Brennpunkt schwerer Antifa-Gewalt geworden.

Einige Wochen nach der unfassbaren Tat gelang der Polizei dann ein Ermittlungserfolg, sie nahmen einen Tatverdächtigen fest. Grotesk: Nach der Verhaftung gab es in der einschlägigen Szene kein Einsehen, dass man eine Grenze überschritten hätte. Stattdessen mobilisierten örtliche Antifa-Gruppen sogar zu einer Solidaritäts-Kundgebung für den mutmaßlichen Gewalttäter.

Politik und Medien als geistige Brandstifter der Antifa?

Das noch junge, patriotisch ausgerichtete Konflikt-Magazin kritisierte den „Zynismus dieser Personen, die Menschen zusammentreten, weil diese angeblich ‚die Gesundheit anderer gefährden'“. Die Häufung solcher Vorfälle sei eine direkte Konsequenz davon, dass die Entmenschlichung von Maßnahmenkritikern in Politik und Medien.