jean ziegler wien medaille

Vor kurzem wurde bekannt, dass der linksradikale Aktivist und Autor Jean Ziegler die Otto-Bauer-Plakette von der Wiener SPÖ erhalten hat („Wochenblick“ berichtete). Besonders pikant: Ziegler durfte zudem im Rahmen der durch Steuerzahler-Geld finanzierten „Wiener Vorlesungen“ referieren!

Unter dem Titel „Was ist so schlimm am Kapitalismus?“ habe Ziegler seine linksradikalen Botschaften am 1. April ungestört unters Volk bringen können, kritisieren nun Extremismus-Experten und Politiker.

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Offene Gewalt- und Mordphantasien

Brisant: Der Schweizer hatte bereits 2015 in einer ORF-Diskussion geäußert, dass sogenannte Spekulanten „aufgehängt“ gehören. Darauf folgten harrsche Vorwürfe gegen den Schweizer Sozialdemokraten.

„Ohne Gewalt geht es sicher nicht“, betonte Ziegler zudem jüngst in einem Interview hinsichtlich der Ausschreitungen bei Gelbwesten-Protesten in Frankreich. Zur Erinnerung: Zuletzt hatten französische Polizisten die Demonstranten brutalst attackiert („Wochenblick“ berichtete)!

Medien und SPÖ bieten ihm eine Bühne

In Mainstream-Medien werden die Äußerungen des Linksradikalen indes relativiert „Wer ist gefährlicher – ein alter linker Verbalradikalist oder jene jungen rechten Kader, die in Polizei und Heer eingesickert sind?“, urteilt etwa der stark umstrittene Kolumnist Hans Rauscher in dem zartrosa eingefärbten Blatt „Der Standard“. Zudem habe Ziegler sich in anderer Hinsicht in der Vergangenheit bereits bedeutende Verdienste erworben, unterstreicht Rauscher. Beim durch Zwangsgebühren finanzierten ORF durfte Ziegler – trotz seiner mörderischen Äußerung – hier seine scharf umstrittenen Thesen verbreiten.

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Übt scharfe Kritik am linksradikalen Netzwerk der Wiener SPÖ: Johann Gudenus.

FPÖ kritisiert: „Sozialistische Propaganda“ auf Steuerzahler-Kosten

Bei der Wiener FPÖ sorgt die Ziegler-Vorlesung indes für blankes Entsetzen. „Eine solche Person wird von der SPÖ geehrt und bewundert“, zeigt sich der freiheitliche Wiener Landesparteiobmann und Klubobmann im Parlament Johann Gudenus schockiert. Er betont: „Kulturveranstaltungen aus dem Stadtbudget für sozialistische Propaganda zu missbrauchen ist unehrlich.“

Für Kritik seitens der Freiheitlichen sorgt außerdem der Umstand, dass die durch den Steuerzahler finanzierte Veranstaltung von weiteren SPÖ-nahen Kadern und Autoren zur Agitation genutzt werden könne.