Diese Nachricht aus Deutschland hat es in sich: Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des FDP-Vize-Fraktionsvorsitzenden Stephen Thomae sind ein Viertel der „gefährlichsten Extremisten“ unter den radikal-Muslimen Asylbewerber.

Das Bundeskriminalamt stuft demnach rund 1.560 Männer und Frauen als „Gefährder“ beziehungsweise „relevante Personen“ innerhalb der Extremistenszene ein.

Regierung gesteht Migrations-Ursache ein

Pikant dabei: 362 von ihnen sollen einen Antrag auf Asyl gestellt haben. Die hohe Zahl ist laut der Bundesregierung auch „auf die Migrationsbewegungen im Kontext des Kriegsgeschehens in Syrien und Irak zurückzuführen.“

Von der brisanten Anfragebeantwortung berichtet unter anderem der „Spiegel“. FDP-Thomae fordert nun, die Abschiebungen endlich zu intensivieren. Die deutschen Bundesländer müssten von ihren Mitteln bei der Außerlandesbringung konsequent Gebrauch machen.

stephen thomae

FDP-Politiker will mehr Abschiebungen

„Es darf nicht sein, dass die Zahl der Gefährder in Deutschland weiter zunimmt, während die Zahl der Abschiebungen minimal bleibt“, betont Thomae.

Aktuell sollen 130 „Gefährder“ und „relevante Personen“ der Extremistenszene „ausreisepflichtig“ sein – ihr Asylantrag wurde abgelehnt. Sie müssten Deutschland eigentlich verlassen. Knapp 100 Männer und Frauen wurden dagegen ganz offiziell als Flüchtlinge anerkannt oder haben einen anderen Schutzstatus bekommen.