Neue Ermittlungsergebnisse zum schrecklichen islamistischen Lkw-Anschlag in Berlin lassen aufhorchen: Bei dem mutmaßlich, jetzt deutschlandweit gesuchten mutmaßlichen Täter Anis A. handelt es sich offenbar um einen Tunesier. Er stand heuer kurz vor seiner Abschiebung!

Das geht aus einem behördeninternen Dokument hervor, das jetzt von deutschen Medien zitiert wird.

Lkw-Killer kam 2015 als Asylbewerber

Laut der „Tagesschau“ kam der Tunesier namens  Anis A. 2015 über Italien nach Deutschland. Im April 2016 habe er einen Asylantrag gestellt. Gemeldet war er in einer Asylunterkunft in Emmerich am Niederrhein. Doch der 23-Jährige konnte offenbar problemlos häufig seinen Aufenthaltsort und seine Identität wechseln.

In Berlin wurde er als Ahmad Z. bzw. auch als Mohamed H. aus Ägypten erfasst. Zudem habe er mitunter auch angegeben, aus dem Libanon zu stammen.

Abschiebung nicht erfolgt?

Im Sommer 2016 hatten die deutschen Behörden genug. Anis A. sollte abgeschoben werden. Das Amtsgericht Anis A. beschloss am 30. Juli, ihn abzuschieben. Er wurde in Abschiebehaft in die örtliche Justizvollzugsanstalt gebracht. Ob die Abschiebung wirklich durchgeführt wurde, wird nun angezweifelt. Unter Umständen konnte der mutmaßliche LkW-Killer nach eventuell erfolgter Abschiebung auch wieder ohne Aufsehen nach Deutschland einreisen.

Deutsche Behörden fahnden nun mit Hochdruck nach ihm. Im Täter-Lkw wurden DNA-Spuren gesichert. Die Polizei geht davon aus, das Anis A. nach einem Kampf mit dem polnischen Beifahrer, den er schließlich erschossen haben soll, verletzt ist.

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