Nach Soros-Vorstoß: EU will jetzt legale Einreise für Asylwerber ermöglichen
Soros Foto: Flickr, World Economic Forum. swiss-image.ch/Photo by Sebastian Derungs, CC BY-NC-SA 2.0, Weidenholzer: Flickr, DEEEP Project, CC BY-SA 2.0 / Hintergrund: fs-media / Bildkomposition "Wochenblick"

Ein Kommentar von Johannes Schüller

Die Mehrheit des EU-Parlaments ignoriert die berechtigten Sorgen und Ängste vieler Bürger um die Sicherheit und die Zukunft ihrer Kinder in einer instabilen und fragilen Einwanderungsgesellschaft. Das zeigt ein aktueller Beschluss des EU-Parlaments klipp und klar („Wochenblick“ berichtete), der u.a. auch vom dortigen Abgeordneten Josef Weidenholzer (SPÖ) aus Oberösterreich maßgeblich unterstützt wurde.

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Dort wird deutlich, dass es trotz der Proteste an den Wahlurnen und auf den Straßen Europas weiterhin bereit ist, seine unverantwortliche Asylpolitik nicht nur beizubehalten, sondern sogar zu intensivieren!

Redaktion 5
„Wochenblick“-Redakteur Johannes Schüller

Hintergrund: Der Soros-Plan

Neu sind diese Vorhaben freilich nicht. Bereits 2015, während des Höhepunkts der Asyl-Krise, forderte der umstrittene, schwerreiche Börsenspekulant George Soros, im Duktus der Mainstreammedien „Menschenfreund“ genannt, einen sechs Bestandteile umfassenden „Umbau des Asylsystems“ (hier nachzulesen). Soros forderte „einen europäischen Plan von weltweiten Maßnahmen“, der es vorsah, dass die EU „mindestens eine Million Asylsuchende jährlich aufnehmen“ müsse.

Jährlich seien „15.000 Euro pro Asylbewerber für Wohnen, Gesundheit und Ausbildung“ seitens der EU auszugeben, unterstrich der mehrfache Milliardär Soros damals.

Freie Wahl der Aufnahmestaaten

Soros betonte, es seien „die Flüchtlinge dort anzusiedeln, wo sie sein möchten und wo sie erwünscht sind“. Brisant in diesem Zusammenhang: Schon damals wollte Soros, der sogenannte „Regime Changes“ und „Widerstandsbewegungen“ u.a. in der Ukraine großzügig finanziell unterstützte, sichere und legale Routen in die erwünschten europäischen Staaten schaffen. „Viertens müssen die Reiserouten der Asylbewerber gesichert werden, darunter zunächst der Weg von Griechenland und Italien in ihre Zielländer“, heißt es in dem groß angelegten Asyl-Plan.

Laut Soros könne so sogar die Zahl der einwandernden Asylwerber verringert werden. „Haben Asylsuchende eine vernünftige Chance, letztlich Europa zu erreichen, ist es viel wahrscheinlicher, dass sie bleiben, wo sie sind“, unterstrich er. Da bleibt nur die Frage: Handelt es sich hier tatsächlich um Naivität – oder schlichtweg um böswilligen Zynismus des „Menschenfreunds“ George Soros?

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