Filmreife Szenen spielten sich im Bezirk Urfahr-Umgebung nahe der Landeshauptstadt Linz ab, als ein Migrant auf eine Polizeikontrolle kam. 

Eigentlich wollten die Beamten ursprünglich gar nicht den Mann, der laut oe24 über einen Migrationshintergrund verfügen soll, kontrollieren, sondern einen LKW vor ihm. Als er dies sah, stieg der Verdächtige aber aufs Gas und hielt direkt auf eine Polizisten zu. Nur durch einen geistesgegenwärtigen Sprung zur Seite konnte sich der Exekutivbeamte retten.

Flucht endete in den Abendstunden in Linz

Daraufhin nahm die Streife die Verfolgung des Audi A3 auf, ehe der Migrant (23) plötzlich anhielt und seine Flucht zu Fuß fortsetzte. Während sein Begleiter sofort zurückblieb, schaffte es der Flüchtige tatsächlich von der Kontrolle im Gemeindegebiet Lichtenberg irgendwie zurück in die Stadt.

In den Abendstunden traf dann eine Fußstreife den mutmaßlichen Beinahe-Amokfahrer im Gebäude des Linzer Hauptbahnhofes an. Als er die Beamten sah, warf er sich auf die Knie und seine Hände in die Höhe und stellte sich filmreif. Bei der Einvernahme gab er dann an, dass er den Audi samt Kennzeichen in der Vorwoche stahl.

Autodieb gehört wohl Linzer Bahnhofs-Drogenszene an

Der Migrant dürfte kein unbeschriebenes Blatt sein, denn dieser soll der einschlägigen Drogenszene im Bereich des Hauptbahnhofes entstammen. Dort versetzen schon seit Jahren insbesondere afghanische, tschetschenische und irakische Asylwerber die Passanten in Furcht und Schrecken. Immer wieder sorgten blutige Angriffe und auch Fehden zwischen rivalisierenden Migranten-Gruppen für negative Schlagzeilen.

Zwar hat sich die Situation seit vermehrten Schwerpunktkontrollen mittlerweile etwas gebessert. Dennoch gab es auch bereits in diesem Jahr unschöne Szene. Erst im Feber verhinderte die Polizei mit Ach und Krach eine Massenschlägerei zwischen 40 Migranten. Besonders berüchtigt ist das Gebiet um die Passage unter der Kärntner Straße, welche täglich zigtausende Einpendler – auch der Autor dieser Zeilen – passieren müssen.

Mainstream kehrt Thematik gerne unter den Tisch

Dass das Problem überhaupt einer breiteren Öffentlichkeit bekannt ist, ist auch der konsequenten Berichterstattung des Wochenblick zu verdanken; Mainstream-Medien wie die OÖN und der ORF zierten sich jahrelang, über die Verwerfungen, welche die Szene am wichtigen Verkehrsknotenpunkt hinterlässt, zu berichten.